Gladbachs gescheiterter Itakura-Deal und die drohende Bundesliga-Krise
Leon KrausGladbachs gescheiterter Itakura-Deal und die drohende Bundesliga-Krise
Borussia Mönchengladbach versuchte im Wintertransferfenster, Verteidiger Ko Itakura zurückzuholen. Der Wechsel scheiterte letztlich – Medienberichten zufolge war er "aus verschiedenen Gründen nicht umsetzbar". Unterdessen steckt der Verein in der Bundesliga in der Krise: Nach vier Spielen ohne Sieg liegt die Mannschaft nur drei Punkte über dem Relegationsplatz.
Itakura hatte Gladbach im vergangenen Sommer nach 80 Pflichtspielen für den Klub zwischen 2022 und 2025 – mehr als für jeden anderen Verein – in Richtung Ajax Amsterdam verlassen. Seine Zeit in den Niederlanden war jedoch nicht von europäischen Erfolgen geprägt. In dieser Saison stand er 21-mal in der Startelf, erzielte ein Tor und kam auf 1.624 Spielminuten.
Im Winter tauchten Gerüchte über eine Rückkehr in die Bundesliga auf, doch Ajax lehnte jeden möglichen Wechsel ab. Gladbach, das mit einer schwachen Form zu kämpfen hat, verpflichtete stattdessen drei Leihspieler: Ko Takai, Hugo Bolin und Alejo Sarco.
Nun bereitet sich die Mannschaft auf das entscheidende Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am kommenden Samstag vor. Eine Niederlage könnte sie gefährlich nah an den Abstiegskampf heranrücken.
Itakura bleibt vorerst bei Ajax, während Gladbach auf die neuen Winterzugänge setzen muss, um die Wende zu schaffen. Das anstehende Duell gegen Leverkusen wird entscheidend sein, ob der knappe Vorsprung über die Abstiegsränge gehalten werden kann.
