Großrazzia an Karfreitag: Polizei Viersen jagt Raser und illegale Tuning-Fahrzeuge
Marie KrügerGroßrazzia an Karfreitag: Polizei Viersen jagt Raser und illegale Tuning-Fahrzeuge
Großrazzia gegen Rasen und illegale Autotuning-Maßnahmen in Viersen über Karfreitag
Die Polizei in Viersen hat an Karfreitag eine großangelegte Kontrollaktion gegen überhöhte Geschwindigkeit und illegale Fahrzeugveränderungen durchgeführt. An der Operation beteiligten sich Teams aus Deutschland und den Nachbarländern, die gezielt gefährliches Fahrverhalten und getunte Autos ins Visier nahmen. Während die Mehrheit der Autofahrer die Tempolimits einhielt, mussten einige mit empfindlichen Strafen rechnen.
Die Polizei Viersen war Teil einer grenzüberschreitenden Initiative gegen Rasen, rücksichtsloses Fahren und nicht genehmigte Tuning-Maßnahmen. Sowohl uniformierte als auch zivil gekleidete Beamte kontrollierten gemeinsam mit Blitzern den gesamten Kreisgebiet über den Tag verteilt.
Von den überprüften Fahrern wurden 199 wegen zu hoher Geschwindigkeit und 14 wegen anderer Verkehrsverstöße erwischt. Ein Autofahrer in Nettetal-Leuth wurde mit 162 km/h in einer 70er-Zone geblitzt – die Folge: ein hohes Bußgeld und ein dreimonatiges Fahrverbot. Insgesamt müssen 60 Fahrer mit Strafen rechnen, zwei verlieren sogar ihren Führerschein.
Zudem prüften die Beamten Fahrzeuge auf illegale Umbauten. Ein Auto wurde wegen technischer Veränderungen sofort stillgelegt und wird nun von Sachverständigen genauer unter die Lupe genommen. Trotz der umfangreichen Kontrollen konnten jedoch keine besonderen Brennpunkte der Tuning- oder Poserszene ausgemacht werden.
Die Aktion förderte zahlreiche Verstöße zutage, wobei Geschwindigkeitsüberschreitungen das häufigste Delikt darstellten. Ein Fahrzeug wurde wegen nicht genehmigter Veränderungen außer Betrieb gesetzt. Ziel der Maßnahme war es, die Verkehrssicherheit in der Region nachhaltig zu verbessern.






