Großrazzia in NRW: Organisierte Drogenbande nach 15 Monaten Ermittlung zerschlagen
Leon KrausGroßrazzia in NRW: Organisierte Drogenbande nach 15 Monaten Ermittlung zerschlagen
Großrazzia gegen Drogenhandel in Nordrhein-Westfalen: Organisierte Bande zerschlagen
Nach monatelangen Ermittlungen ist es den Behörden in Nordrhein-Westfalen gelungen, ein großes Drogenhändlernetzwerk zu zerschlagen. Am 19. Februar 2026 führten über 170 Beamte in Ahaus und Gronau koordinierte Razzien durch, die sich gegen eine organisierte kriminelle Gruppe richteten. Bei der Aktion kam es zu Festnahmen und der Beschlagnahmung großer Mengen illegaler Betäubungsmittel.
Die Ermittlungen hatten bereits im November 2024 begonnen, geleitet von der Gemeinsamen Drogenermittlungsgruppe (GDE) in Münster. Die Fahnder konzentrierten sich zunächst auf Lieferanten im Raum Nottuln, bevor sie die Spur bis nach Ahaus zurückverfolgten. Der Verdacht richtete sich gegen vier Hauptbeschuldigte im Alter von 28, 38, 39 und 43 Jahren, die mutmaßlich ein Büro, ein Café und eine Werkstatt in Ahaus als zentrale Umschlagplätze für Drogengeschäfte nutzten.
Im Laufe der Ermittlungen stießen die Beamten auf mehrere Zehnkilogramm Cannabis und Kokain. Zudem deckten sie eine illegale Cannabis-Plantage in Gronau auf. Bis Februar 2026 wurden Haftbefehle gegen die vier Verdächtigen erwirkt, was schließlich zu den abgestimmten Durchsuchungen führte.
An der Operation waren das Zollfahndungsamt Essen und die Polizei Münster beteiligt, die seit 1992 gemeinsam gegen schwere Drogenkriminalität vorgehen. Laut aktuellen Berichten gibt es keine weiteren Tatverdächtigen über die vier Festgenommenen hinaus.
Die Razzien vom 19. Februar 2026 bildeten den Abschluss einer 15-monatigen Ermittlung gegen ein überregionales Drogennetzwerk. Beschlagnahmt wurden mehrere Kilogramm Cannabis, Amphetamine und Kokain sowie weitere Beweismittel. Den vier festgenommenen Beschuldigten drohen nun Anklagen wegen organisierten Drogenhandels.
