Grundschüler kontrollieren mit Polizei Geschwindigkeiten in Dringenberg
Grundschüler aus Dringenberg führen mit der Höxteraner Polizei eine Verkehrsaktion durch
Am Dienstag, dem 17. Juni, arbeiteten Schülerinnen und Schüler der Dringenberg-Grundschule gemeinsam mit der Polizei Höxter an einer Verkehrssicherheitsaktion mit. Die Initiative war Teil der landesweiten Kampagne #LEBEN und umfasste Geschwindigkeitskontrollen in einer 50-km/h-Zone nahe einer häufig genutzten Schulroute.
Zwei vierte Klassen beteiligten sich mit ihren Lehrkräften und Polizisten an den Kontrollen – ausgerüstet mit Warnwesten und Mützen. Mit einem Lasermessgerät erfassten sie die Geschwindigkeit vorbeifahrender Fahrzeuge. Insgesamt wurden 33 Autos während des Einsatzes am Ortsrand von Dringenberg überprüft.
Die Kinder übernahmen dabei eine aktive Rolle: Sie sprachen Fahrer direkt an und überreichten jenen, die sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielten, selbstgemalte Dankeskarten. Zwei Autofahrer mussten jedoch wegen erheblicher Tempoverschreitung sofort ein Bußgeld zahlen, während andere, die das Limit überschritten, handschriftliche „Erinnerungszettel“ erhielten.
Ziel der Aktion war es, das Bewusstsein für Verkehrssicherheit – insbesondere in Schulzonen – zu schärfen. Durch die Einbindung der jungen Schüler sollte die Kampagne Autofahrer dazu anhalten, langsamer zu fahren und in Bereichen mit hohem Fußgängeraufkommen besonders aufmerksam zu sein.
Die Geschwindigkeitskontrolle endete mit überwiegend positiver Resonanz, da sich die Mehrheit der Fahrer an die Regeln hielt. Die Zusammenarbeit zwischen Schülern und Polizei unterstrich die Bedeutung der Einhaltung von Tempolimits, vor allem in Schulnähe. Die #LEBEN-Kampagne setzt sich weiterhin mit Gemeinschaftsengagement und Aufklärung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ein.






