Guido Horn rockt die "Habe ich das nicht gesagt?!"–Show mit Eurovision-Kritik und inklusivem Vorschlag
Lara MeyerGuido Horn rockt die "Habe ich das nicht gesagt?!"–Show mit Eurovision-Kritik und inklusivem Vorschlag
Rund 1.000 Gäste drängten sich in der Merkur Spielbank in Monheim zur neuesten Ausgabe des Game-Show-Talkformats „Habe ich das nicht gesagt?!“. Die Veranstaltung kombinierte Prominenten-Interviews, lockeren Smalltalk und hochdotierte Gewinnspiele – alles eingebettet in die mitreißende Atmosphäre eines Casino-Abends. Mit über 12.000 Euro, die an die Gewinner ausgeschüttet wurden, war es die großzügigste Auszahlung in der Geschichte der Show.
Der Star des Abends war die Eurovision-Kultfigur Guido Horn, der das Publikum mit Anekdoten aus seinen Jahrzehnten im Showbusiness unterhielt. Er äußerte sich pointiert zum diesjährigen Wettbewerb, lobte die deutsche Teilnehmerin Sarah Engels als talentierte Künstlerin – ihr Lied und der Bühnenauftritt seien jedoch einfallslos und wenig originell gewesen.
Die Stimmung blieb locker und verspielt, mit spontanen Witzen und improvisierten Kommentaren, die für hohe Energie sorgten. Ein besonderer Dreh des Formats: Immer wenn der Moderator oder Horn das Wort „Bühne“ in den Mund nahmen, gewannen Zuschauer Bargeld – die Preise reichten bis zu 999 Euro.
Jenseits des Unterhaltungsfaktors brachte Horn auch einen ernsthaften Vorschlag ein: Er regte an, Deutschland solle künftig eine inklusive Band mit Künstlern mit Behinderung zum Eurovision schicken. Die Idee löste unter den Anwesenden eine angeregte Diskussion aus und setzte einen nachdenklichen Akzent inmitten des bunten Treibens.
Die Mischung aus Talkshow-Charme und Casino-Flair kam bestens an und lockte eine der größten Zuschauermengen bisher. Mit Rekordgewinnen und Horns mutigem Eurovision-Vorschlag, der noch nachhallt, scheint das Format aus Spektakel und Spontanität auf Erfolgskurs. Die Veranstalter haben bereits angedeutet, dass bald eine weitere hochkarätige Ausgabe geplant ist.






