Hamm plant neues Wohnprojekt am Bahnhof Westtünnen mit NRW.URBAN
Die Stadt Hamm hat südlich des Bahnhofs Westtünnen ein neues Wohnprojekt gestartet. Eine Entwicklungsvereinbarung mit der NRW.URBAN soll die Möglichkeiten für eine Wohnraumerweiterung in dem Gebiet ausloten. Bürgermeister Marc Herter betonte, dass das Ziel darin bestehe, Baugrundstücke für die lokale Bevölkerung zu schaffen.
Das Vorhaben ist Teil des Landesprogramms "Kooperative Bodenordnung", das bereits an anderen Orten Erfolge vorweisen kann. In Städten wie Hattingen, Wickede und Bochum entstanden durch ähnliche Projekte bis 2025 zwischen 150 und 200 Wohneinheiten. Hattingen schuf rund 60 Wohnungen, Wickede 50 und Bochum 80 bis 90.
Die NRW.URBAN übernimmt die Vorarbeiten, darunter Bodenbewertungen und Bedarfsanalysen. Die Stadt finanziert das Verfahren über ein Darlehen der NRW.BANK, das über ein Treuhandkonto abgewickelt wird. Grundstückseigentümer und lokale Akteure werden in den gesamten Prozess einbezogen und können sich in Konsultationen einbringen.
Hamm behält dabei in allen Phasen die volle Planungs- und Entscheidungshohheit. Sobald die Grundstücke verkauft sind, fließen die Erlöse in den städtischen Haushalt und stehen für weitere Investitionsvorhaben zur Verfügung.
Das Projekt orientiert sich an einem Modell, das in anderen nordrhein-westfälischen Kommunen bereits erfolgreich zur Schaffung von Wohnraum beigetragen hat. Bei einer Genehmigung könnte es neues Bauland in der Nähe des Bahnhofs Westtünnen erschließen. Sämtliche Einnahmen aus künftigen Grundstücksverkäufen sollen zusätzliche kommunale Projekte fördern.






