23 May 2026, 08:12

Handelsmarken boomen: Warum Deutsche 2025 immer öfter zu Eigenmarken greifen

Shopper Study: Verbraucher lieben Eigenmarken - Hohe Preise dämpfen Nachfrage nach Markenartikeln

Handelsmarken boomen: Warum Deutsche 2025 immer öfter zu Eigenmarken greifen

Handelsmarken dominieren deutsche Einkaufswagen – mehr als die Hälfte der Verbraucher greift zu

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Eine aktuelle Umfrage zeigt: Steigende Preise treiben Käufer zu günstigeren Alternativen – und verändern damit die Einkaufsgewohnheiten im ganzen Land.

Im Jahr 2025 kaufen 52 Prozent der Deutschen in Supermärkten und Drogerien vorrangig Produkte unter Handelsmarken. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 43 Prozent noch ein Jahr zuvor. Der Wandel erklärt sich durch die anhaltend hohen Preise, die die Nachfrage nach bekannten Marken schwächen und Verbraucher zum Umdenken zwingen.

Der Preis bleibt dabei das entscheidende Kriterium: 60 Prozent der Käufer achten 2025 stärker auf die Kosten als noch 2024. Für 37 Prozent steht die Qualität im Vordergrund, während 30 Prozent Nachhaltigkeitsaspekte in ihre Kaufentscheidung einbeziehen. Trotz möglicher Preissenkungen planen sogar 14 Prozent der Verbraucher, ihren Anteil an Handelsmarken weiter zu erhöhen.

Besonders ausgeprägt ist der Trend in Haushalten mit niedrigem Einkommen: Mehr als ein Drittel dieser Familien setzt fast ausschließlich auf Eigenmarken der Händler. Gleichzeitig geht fast die Hälfte der Deutschen (55 Prozent) mehrmals pro Woche einkaufen – ein Zeichen dafür, wie sehr sich die täglichen Konsumentscheidungen auf den Geldbeutel auswirken.

Für die Zukunft zeigt sich: 73 Prozent der Verbraucher wollen auch künftig bei Handelsmarken bleiben, weitere 13 Prozent möchten sie sogar noch häufiger kaufen.

Die wachsende Beliebtheit von Handelsmarken spiegelt schrumpfende Budgets und veränderte Prioritäten wider. Da immer mehr Käufer auf Bezahlbarkeit achten, könnte dieser Trend die Einzelhandelsstrategien in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Markenhersteller müssten dann möglicherweise Preise anpassen oder die Qualität steigern, um mit den günstigeren Alternativen mitzuhalten.

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