Hazel Brugger will Deutschlands ESC-Fluch mit Charme und Leichtigkeit brechen
Lara MeyerHazel Brugger: Deutschland ist gut darin, pessimistisch über den ESC zu sein - Hazel Brugger will Deutschlands ESC-Fluch mit Charme und Leichtigkeit brechen
Hazel Brugger moderiert Deutschlands Eurovision-Vorentscheid am 16. Mai
Die Komikerin und Moderatorin Hazel Brugger wird am Samstag, den 16. Mai, gemeinsam mit Barbara Schöneberger den deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest präsentieren. Mit ihrer lockeren Art soll sie der seit Jahren schwächelnden deutschen ESC-Bilanz neuen Schwung verleihen – und die Stimmung von Pessimismus in Optimismus wandeln.
Brugger, bekannt für ihre unkonventionellen Karriereentscheidungen, darunter ihr Wechsel von der Schweiz nach Deutschland, bringt frischen Wind in die Sendung. Bereits 2019 moderierte sie den ESC in Basel – nun findet sie es amüsant, nur neun Monate später den deutschen Vorentscheid zu übernehmen.
Deutschlands ESC-Erfolge der letzten zehn Jahre fallen mager aus: Lediglich Michael Schulte erreichte 2018 mit Platz vier eine Spitzenplatzierung. Brugger verweist auf Lena Meyer-Landruts Sieg 2010 als Beweis, dass Natürlichkeit und Spaß am Auftritt den Unterschied machen. Zu starre Planung führe selten zum Erfolg, warnt sie.
Stattdessen plädiert die Moderatorin für mehr Leichtigkeit und Spontanität. Die deutsche Tendenz zum Pessimismus habe das Land im Wettbewerb bisher ausgebremst, so Brugger. Mit einer unbeschwerten Herangehensweise will sie die ESC-Chancen Deutschlands verbessern.
Der Vorentscheid findet am 16. Mai statt – mit Brugger und Schöneberger als Gastgeberinnen. Ihr Ziel: Energie und eine neue Denkweise in Deutschlands ESC-Bemühungen bringen. Ob die entspanntere Strategie Glück bringt, wird sich zeigen.
