Ibbenbüren setzt auf LED: 4.000 Laternen werden bis 2026 energieeffizient umgerüstet
Elias KellerIbbenbüren setzt auf LED: 4.000 Laternen werden bis 2026 energieeffizient umgerüstet
Ibbenbüren rüstet bis Juni 2026 rund 4.000 Straßenlaternen auf moderne LED-Technik um
Das mit rund 1,55 Millionen Euro vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt soll die Straßenbeleuchtung der Stadt modernisieren. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich Mitte Februar 2026 – deutlich vor dem ursprünglichen Zieltermin der kommunalen Klimainitiative, der Ende 2028 lag.
Durch die Umrüstung sinkt der Stromverbrauch je nach bisheriger Beleuchtung um 50 bis 80 Prozent. Die neuen LEDs reduzieren zudem den Blaulichtanteil und erfüllen damit die Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes.
Die modernisierten Leuchten sind modular aufgebaut, was Wartungsarbeiten erleichtert: Einzelne Komponenten lassen sich austauschen, ohne die gesamten Einheiten zu demontieren. Die Lebensdauer der neuen Leuchtmittel beträgt bis zu 100.000 Betriebsstunden – unter normalen Bedingungen entspricht das etwa 24 Jahren.
Auch die Lichtverteilung wird optimiert: Mit einem angestrebten Upper Light Ratio (ULR) von 0,0 Prozent soll die Sicherheit erhöht und gleichzeitig die Lichtverschmutzung minimiert werden. Die Planung und Bauüberwachung obliegt dem städtischen Versorger SWTE Kommunal.
Den Zuschlag für die Umsetzung erhielt die Firma KDK Dornscheidt GmbH. Welche Straßen oder Stadtteile in der ersten Phase priorisiert werden, steht noch nicht fest.
Die Umstellung soll bis Ende Juni 2026 abgeschlossen sein – zwei Jahre früher als im Klimaplan der Stadt vorgesehen. Langfristig verspricht das neue System erhebliche Energieeinsparungen und geringere Wartungskosten. Die Bürgerinnen und Bürger können sich über eine bessere Beleuchtungsqualität und eine geringere Umweltbelastung freuen.
