K 11 in Kempen wird für 32 Wochen zur Großbaustelle – was Autofahrer jetzt wissen müssen
Elias KellerK 11 in Kempen wird für 32 Wochen zur Großbaustelle – was Autofahrer jetzt wissen müssen
Großbaustelle an der K 11 in Kempen gestartet – nächste Phase eines langjährigen Projekts
An der K 11 in Kempen haben die Hauptbauarbeiten begonnen und markieren damit die neueste Etappe eines langwierigen Vorhabens. Die Straße, die die B 509 mit der Grenze zum Krefelder Stadtgebiet verbindet, war wegen Rissen und Bodensenkungen vier Jahre lang vollständig gesperrt. Nun werden Schäden behoben, die Fahrbahn erneuert und die umliegende Infrastruktur modernisiert.
Das Projekt startete im September 2025 und soll etwa 32 Wochen dauern. Bei günstigen Wetterbedingungen könnte es im Frühjahr 2026 abgeschlossen werden. Ab dem 9. Februar gilt eine Einbahnstraßenregelung: Der Verkehr in östlicher Richtung kann ungehindert fließen, während Autofahrer in westlicher Richtung eine Umleitung über die K 23, L 362, K 22 und K L 379 nehmen müssen.
Gegen Mitte März 2026 beginnt die Phase 3B, in der die Einbahnregelung aufgehoben und stattdessen eine mobile Baustellenampel eingerichtet wird. Radfahrer und Fußgänger müssen weiterhin Umleitungsrouten nutzen, ähnlich wie in Phase 3A, wobei in Phase 3C zusätzliche Sperrungen hinzukommen. Die endgültige Asphaltierung, die Sanierung der Bankette und die Markierungsarbeiten sollen in der siebten Kalenderwoche abgeschlossen sein, sodass die Straße wieder freigegeben werden kann.
Das 2,1 Millionen Euro teure Vorhaben umfasst die Behebung der Bodensenkungen, die teilweise Erneuerung des Radwegs sowie Anpassungen an Versorgungsleitungen für das neue Feuerwehrgerätehaus. Der Ausbau des Radwegs wird zu 95 Prozent durch Landeszuschüsse finanziert. Die Bauarbeiten führt das Heinsberger Unternehmen Frauenrath durch. Für Anwohner finden wöchentlich dienstags um 10 Uhr Baustellenbesprechungen vor Ort statt, um über den Fortschritt zu informieren.
Nach Abschluss der Arbeiten wird die K 11 mit verbesserten Fahrbahnoberflächen, strukturellen Reparaturen und einer aufgewerteten Radwegeinfrastruktur wieder freigegeben. Zudem wird sichergestellt, dass das neue Feuerwehrgerätehaus an die notwendigen Versorgungsleitungen angeschlossen werden kann. Die endgültige endgültige Fertigstellung ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen – vorbehaltlich der Wetterbedingungen.
