19 February 2026, 08:14

Karneval 2026 in Köln und Düsseldorf: Weniger Besucher, aber mehr internationale Gäste

Ein altes Karnevalplakat aus Banche, Frankreich, das Menschen, Gebäude und Text zeigt.

Karneval 2026 in Köln und Düsseldorf: Weniger Besucher, aber mehr internationale Gäste

Die Karnevalssaison 2026 in Köln und Düsseldorf verzeichnete weniger Besucher als im Vorjahr. Beide Städte zogen dennoch Scharen von Gästen aus ganz Deutschland und dem Ausland an, auch wenn die Gesamtzahlen leicht zurückgingen. Die internationale Beteiligung stieg an – mehr ausländische Gäste nahmen an den Feierlichkeiten teil als noch 2025.

Der Kölner Rosenmontagszug lockte 2026 rund 934.830 Menschen an, ein Rückgang um 15 Prozent im Vergleich zu 2025. Trotz des Besucherrückgangs blieben die Gäste länger: Im Schnitt verweilten sie 13 Stunden und 3 Minuten – fast 20 Minuten mehr als im Vorjahr. Die Altersgruppe der über 50-Jährigen stellte in beiden Städten den größten Anteil der Besucher am Rosenmontag.

In Düsseldorf zählte der Umzug 657.170 Besucher, ebenfalls weniger als 2025. Die Veranstaltung dauerte etwas länger – 9 Stunden und 25 Minuten im Vergleich zu 9 Stunden und 19 Minuten im Vorjahr. Düsseldorf zog dabei mehr junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren an als Köln.

Mehr Kölner als Düsseldorfer machten sich auf den Weg in die jeweils andere Stadt: 19.390 Kölner besuchten den Düsseldorfer Karneval. Die Gäste kamen aus großen deutschen Städten wie Berlin, München, Hamburg und Frankfurt. Der Anteil internationaler Besucher lag in beiden Städten bei über 7 Prozent – ein Anstieg gegenüber etwa 5 Prozent im Jahr 2025. In Köln kamen die meisten ausländischen Gäste aus den USA und Großbritannien, während Düsseldorf mehr Besucher aus Großbritannien, den Niederlanden und Polen verzeichnete.

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Die Karnevalssaison 2026 zeigte eine Verschiebung der Besuchermuster: Die Gäste blieben zwar länger, doch die Gesamtzahl der Teilnehmer ging zurück. Die internationale Beteiligung nahm zu, was auf ein wachsendes Interesse an den Feierlichkeiten hindeutet. Beide Städte blieben weiterhin ein Magnet für Besucher aus ganz Deutschland, wobei jüngere Gäste Düsseldorf bevorzugten.