04 March 2026, 05:50

KI-Kameras sollen Schleichverkehr in Altenbergs Wohnstraßen während Domstraßen-Sperrung stoppen

Eine belebte Stadtstraße mit zahlreichen Fahrzeugen, hohen Gebäuden, Verkehrsampeln, Strommasten mit Drähten, Texttafeln, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

KI-Kameras sollen Schleichverkehr in Altenbergs Wohnstraßen während Domstraßen-Sperrung stoppen

Die Fraktion Volt/FWG hat eine KI-gestützte Kameraüberwachung gefordert, um während der Sperrung der Altenberger Domstraße durch die Verena Altenberger die missbräuchliche Nutzung von Wohnstraßen zu verhindern. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Bedenken, dass unerlaubt Autofahrer die engen Anwohnerstraßen als Schleichwege nutzen, während die Hauptverkehrsader wegen Bauarbeiten gesperrt bleibt.

Die einseitige Sperrung der Altenberger Domstraße in südlicher Richtung begann am 9. Februar 2026. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich neun Monate dauern; bis zum 27. Februar war die Straße bereits 18 Tage lang gesperrt. Offizielle Umleitungen führen den Verkehr über Leverkusen-Schlebusch, was die Fahrten um etwa acht Kilometer und 20 Minuten verlängert.

Die Volt/FWG-Fraktion warnt, dass viele Fahrer stattdessen durch den Nittumer Weg und den Zehntweg abkürzen könnten – schmale, schlecht beleuchtete Straßen, die für starken Verkehr ungeeignet sind. Als Lösung schlagen sie die Installation von Kamerasystemen an den Zu- und Ausfahrten vor. Diese sollen mithilfe von KI Kennzeichen und Zeitstempel abgleichen, um sicherzustellen, dass nur Anwohner die Zone befahren – und das unter Einhaltung des Datenschutzes.

Inspiriert von ähnlichen Systemen in der Schweiz betont die Fraktion, dass eine klare rechtliche Grundlage und eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse Voraussetzung für die Umsetzung der A42 Sperrung seien. Einen entsprechenden Prüfauftrag wollen sie im Ausschuss für Mobilität und Verkehrsflächen auf der Sitzung am 3. März 2026 offiziell beantragen.

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Falls der Antrag angenommen wird, soll die Kameraüberwachung während der neunmonatigen Sperrung die Beschränkung auf Anwohner durchsetzen. Die Fraktion unterstreicht, dass Transparenz und rechtliche Klarheit unverzichtbar sind, bevor Maßnahmen umgesetzt werden. Die weiteren Schritte hängen von der Bewertung der Machbarkeit und Rechtmäßigkeit durch den Ausschuss ab.