17 January 2026, 13:50

Köln baut Altenberger-Dom-Straße aus – ohne erste Verkehrschaos-Befürchtungen

Eine Stadtstraße mit einer Baustelle in der Mitte, mit Fahrzeugen, Fußgängern, einem Radfahrer, Verkehrskegeln, Pfählen, Schildern, Strommasten mit Drähten, Bäumen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Köln baut Altenberger-Dom-Straße aus – ohne erste Verkehrschaos-Befürchtungen

Die Stadt hat Pläne bekannt gegeben, die Altenberger-Dom-Straße schrittweise auszubauen – beginnend mit der Erneuerung eines einzelnen Gehwegs. Im ersten Abschnitt bleiben beide Fahrspuren geöffnet, sodass der Verkehr nicht beeinträchtigt wird. Das Projekt folgt auf Proteste in Köln, die die Behörden veranlassten, ihre ursprüngliche Strategie zu überarbeiten.

Die ersten Arbeiten konzentrieren sich auf den nördlichen Teil der Straße. Die Verkehrssicherung GmbH wurde mit der Verkehrslenkung während der Bauphase beauftragt. Vorerst sind weder Fahrspursperrungen noch Umleitungen für Busse vorgesehen.

In späteren Phasen wird es vorübergehende Fahrbahnsperrungen und Umleitungen geben, um die Bauarbeiten zu beschleunigen. Die Stadt versichert, dass dieser Ansatz die Gesamtbauzeit um die Hälfte verkürzen werde. Zudem soll ein Einbahnstraßensystem eingeführt werden, dessen Richtung umgekehrt wird, um die Ampelschaltungen besser zu koordinieren. Um Staus zu vermeiden, werden die Stadt die Abkürzungen über den Nittumer Weg und den Zehntweg sperren. Die Behörden haben die Bedenken der Anwohner wegen des erhöhten Verkehrsaufkommens auf benachbarten Straßen anerkannt. Wann die nächsten Bauabschnitte und das Einbahnsystem starten, steht jedoch noch nicht fest.

Ziel des Ausbaus ist es, die Infrastruktur zu modernisieren, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Barrierefreiheit zu verbessern. Die Stadt betont, dass sie eng mit den Bauunternehmen zusammenarbeiten werde, um Verzögerungen und Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Die erste Phase des Projekts an der Altenberger-Dom-Straße wird ohne größere Verkehrseinschränkungen umgesetzt. Weitere Bauarbeiten erfordern zwar Sperrungen und Umleitungen, die genauen Zeitpläne dafür sind aber noch nicht bekannt. Der überarbeitete Plan der Stadt trägt den Sorgen der Anwohner Rechnung und soll gleichzeitig eine zügige Fertigstellung des Ausbaus gewährleisten.

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