Kölner Hilfsverein erhält dringend benötigte Krankenhausbetten für die Ukraine
Marie KrügerKölner Hilfsverein erhält dringend benötigte Krankenhausbetten für die Ukraine
Kölner Hilfsorganisation erhält Spende von Krankenhausbetten und medizinischem Material für ukrainische Kriegsgebiete
Der Kölner Verein Blau-Gelbes Kreuz e.V., der seit 2014 ukrainische Hilfsbedürftige unterstützt, hat 22 außer Dienst gestellte Krankenhausbetten sowie weitere medizinische Hilfsgüter erhalten. Die Spende stammt von der Diakonie Bethanien, einem Gesundheitsdienstleister mit 26 Standorten in ganz Deutschland.
Die Diakonie Bethanien, die rund 2.000 Mitarbeiter aus über 50 Nationen beschäftigt, ist auf Altenpflege, Familienhilfe und Lungenheilkunde spezialisiert. Die gespendeten Betten und Materialien wurden auf Lkw verladen und direkt in die Ukraine transportiert. Die Hilfe soll gezielt die medizinische Versorgung in den noch immer umkämpften Gebieten verbessern.
Seit dem russischen Großangriff hat Blau-Gelbes Kreuz e.V. seine Nothilfe ausgeweitet. Neben der Bereitstellung von Grundversorgungsgütern organisiert die Initiative Projekte wie „Ferien ohne Krieg“, die verletzten oder verwaisten Kindern eine vorübergehende Auszeit vom Kriegsalltag ermöglichen. Kai Goetze, Geschäftsführer der Krankenhaus Bethanien gGmbH, betonte, dass die mediale Aufmerksamkeit zwar nachgelassen habe, der Bedarf an Unterstützung aber weiterhin dringend sei.
Die Zusammenarbeit der beiden Organisationen unterstreicht die anhaltende Solidarität Deutschlands mit der Ukraine. Die Spende der Diakonie Bethanien reiht sich in die jahrelangen Engagement von Blau-Gelbes Kreuz ein, das seit Beginn des Konflikts in der Ostukraine 2014 hilft. Die medizinische Ausstattung wird nun in ukrainischen Krankenhäusern und Kliniken eingesetzt. Der Verein koordiniert weiterhin Hilfsprojekte, um sicherzustellen, dass die Unterstützung die am stärksten von den Kriegshandlungen Betroffenen erreicht. Angesichts der anhaltenden Kämpfe bleiben solche Lieferungen entscheidend, um die grundlegende Gesundheitsversorgung in der Region aufrechtzuerhalten.






