26 January 2026, 18:17

Kölner Rettungsdienst bleibt für Bürger weiterhin kostenlos

Ein Rettungswagen steht vor einem Gebäude mit Menschen auf der rechten Seite, eine Person sitzt auf einem Stuhl im Hintergrund und Schilder mit Text und Plakaten an der linken Wand, auf denen "Ambulance Service in Hong Kong" steht.

Ambulanz-Einsätze in Köln bleiben kostenlos - Kölner Rettungsdienst bleibt für Bürger weiterhin kostenlos

Kölner behalten kostenlosen Rettungsdienst

Die Kölnerinnen und Kölner können weiterhin kostenlos Notfallrettung und Krankentransporte in Anspruch nehmen, nachdem die Stadt eine neue Finanzierungsregelung ausgehandelt hat. Die Einigung stellt sicher, dass Patientinnen und Patienten keine Eigenbeteiligung zahlen müssen – selbst dann, wenn Krankenkassen die Kostenübernahme für bestimmte Einsätze kürzen. Die endgültige Entscheidung über die angepasste Gebührenordnung fällt in der nächsten Sitzung des Kölner Stadtrats.

In Verhandlungen zwischen der Kölner Stadtverwaltung und den gesetzlichen Krankenversicherungen wurde ein überarbeitetes Finanzierungsmodell erarbeitet. Nach der neuen Rettungsdienstgebührenverordnung übernehmen die Kassen künftig keine Kosten mehr für sogenannte „Nicht-Transport-Einsätze“ – also Fälle, in denen Rettungswagen ausrücken, die Patientinnen und Patienten aber nicht ins Krankenhaus bringen. Solche Einsätze machen bis zu 25 Prozent aller Notrufaktionen in der Stadt aus.

Die geplanten Änderungen werden nun in den politischen Ausschüssen Kölns beraten. Bei einer Zustimmung bleibt der Rettungsdienst für die Bürger kostenfrei. Ähnliche Verhandlungen laufen derzeit in ganz Nordrhein-Westfalen, wo andere Kreise und Großstädte eigene Vereinbarungen mit den Krankenkassen aushandeln. Die finale Abstimmung über die neue Verordnung ist für die Stadtratssitzung am 5. Februar angesetzt.

Die getroffene Regelung schafft direkte Kosten für Patientinnen und Patienten ab und verlagert die Finanzierungsverantwortung für Nicht-Transport-Einsätze von den Kassen weg. Kölns überarbeitete Gebührenstruktur durchläuft nun das politische Genehmigungsverfahren. Bei einer Verabschiedung treten die Neuerungen in Kraft, ohne dass Bürger für die Nutzung des Rettungsdienstes zahlen müssen.

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