22 February 2026, 06:16

Krefelds Einzelhandel kämpft um Überleben – 2025 war ein enttäuschendes Weihnachtsgeschäft

Ein belebter Marktplatz in einer Stadtstraße mit Fahrzeugen, Fußgängern und einer Brücke im Hintergrund bei bewölktem Himmel.

Krefelds Einzelhandel kämpft um Überleben – 2025 war ein enttäuschendes Weihnachtsgeschäft

Die Weihnachtsaison 2025 gestaltete sich für Unternehmen in Krefeld schwierig – mehr als die Hälfte bewertete sie schlechter als im Vorjahr. Trotz gestiegenen Besucheraufkommens in den wichtigsten Einkaufsstraßen kämpften viele Händler mit rückläufigen Umsätzen und wirtschaftlichen Belastungen. Nun plant die Stadt neue Maßnahmen, um die Aktivität im Jahr 2026 anzukurbeln.

Der Krefelder Einzelhandel sah sich 2025 mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Kunden gaben aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit weniger Geld aus, während Unternehmen mit steigenden Löhnen, explodierenden Preisen und bürokratischen Hürden zu kämpfen hatten. Zwar schafften laufende Bauprojekte Arbeitsplätze, sie behinderten jedoch gleichzeitig den Verkehr und hielten Käufer davon ab, die Innenstadt zu besuchen.

Die Fußgängerfrequenz auf der Hochstraße stieg im Vergleich zu 2024 zwar um etwa 180.000 an, doch dies schlug sich nicht in höheren Umsätzen nieder. Dieser Trend spiegelte die allgemeinen Schwierigkeiten in Nordrhein-Westfalen wider, wo rund die Hälfte der Unternehmen sinkende Erträge verzeichnete. Viele machten verzögerte städtebauliche Projekte für die anhaltenden Probleme verantwortlich.

Für 2026 setzt Krefeld auf das neu beschlossene Innenstadt-Belebungspaket, um mehr Besucher anzulocken. Eine gezielte Kampagne soll die Menschen zurück in die City locken und den Rückgang im Einzelhandel stoppen. Zwar rechnet mehr als die Hälfte der Unternehmen im kommenden Jahr mit Stagnation, doch fast ein Drittel hofft auf Wachstum oder stabile Erträge.

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Die Bemühungen der Stadt, das Zentrum wiederzubeleben, folgen auf ein hartes Jahr für die lokalen Händler. Da die Bauarbeiten weiterhin andauern, wird der Erfolg der Kampagne davon abhängen, wirtschaftliche Impulse zu setzen, ohne die Beeinträchtigungen zu groß werden zu lassen. Die Unternehmen warten nun auf Anzeichen einer Erholung, während das Jahr 2026 näher rückt.