Kreis Wesel radelt sich 2025 mit Rekordkilometern in die Top 15 Deutschlands
Leon KrausKreis Wesel radelt sich 2025 mit Rekordkilometern in die Top 15 Deutschlands
Radkampagne StadtRadeln verzeichnet Rekordbeteiligung im Kreis Wesel 2025
Die Fahrradaktion StadtRadeln hat 2025 im Kreis Wesel eine noch nie dagewesene Beteiligung erlebt. Städte wie Moers, Dinslaken und Kamp-Lintfort verzeichneten tausende gefahrene Kilometer, sodass die Organisatoren für 2026 noch ehrgeizigere Ziele stecken. Im kommenden Jahr locken zudem Preise und erweiterte Kategorien, um noch mehr Radfahrerinnen und Radfahrer zu motivieren.
Im Jahr 2025 erzielte der Kreis Wesel bei der StadtRadeln-Kampagne beeindruckende Ergebnisse: Insgesamt legten 160.245 Radelnde 2.363.878 Kilometer zurück und platzierten die Region damit auf Platz 13 bundesweit. Gezählt wurden alle Wege – ob zur Arbeit, für Besorgungen, in der Freizeit oder bei Familienbesuchen –, sofern sie mit dem Fahrrad oder E-Bike zurückgelegt wurden.
Mit 2.449 Teilnehmenden, die zusammen 357.062 Kilometer fuhren, führte Moers die Statistik im Kreis an und stellte einen neuen Rekord für die Kreisstadt auf. Dinslaken startete mit 1.530 Radlerinnen und Radlern, die 176.714 Kilometer bewältigten. In Kamp-Lintfort waren es 2.312 Aktive, die 238.673 Kilometer beisteuerten, während Neukirchen-Vluyn mit 1.129 Teilnehmenden und 203.809 Kilometern den vierten Platz im Kreis – gemessen an den Kilometern pro Kopf – belegte.
Für 2026 strebt die Kampagne noch höhere Zahlen an. In Dinslaken werden die Auszeichnungen erweitert und umfassen dann auch Einzelpersonen, Teams, Unternehmen, Gruppen und sogar Schulklassen. Kamp-Lintfort plant Sachpreise und Gutscheine von lokalen Betrieben. Die Anmeldung bleibt kostenlos; Interessierte können sich bestehenden Teams anschließen oder über die offizielle Website eigene Gruppen gründen.
Die StadtRadeln-Aktion 2026 knüpft an den Erfolg des Vorjahres an und setzt auf neue Anreize sowie eine noch breitere Beteiligung. Die Organisatoren hoffen auf mehr Radfahrende, längere Strecken und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl. Die Initiative fördert weiterhin nachhaltige Mobilität und belohnt gleichzeitig aktive Teilnehmende.






