03 May 2026, 16:07

Kubicki will FDP mit klarem Kurs zurück an die Spitze führen

Deutsches Propagandaplakat für die Nazi-Partei mit zwei Männern auf einem Sofa mit Text, der die Partei bewirbt.

Kubicki will FDP mit klarem Kurs zurück an die Spitze führen

Wolfgang Kubicki, stellvertretender Vorsitzender der FDP, kandidiert Ende Mai für den Bundesvorsitz der Partei. Sein Wahlkampf hat bereits neues Interesse an der geschwächten liberalen Partei geweckt. Viele sehen die Freien Demokraten nun wieder als mögliche politische Kraft – nach Monaten, in denen sie aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden schienen.

Kubicki führt den jüngsten Aufmerksamkeitsschub der FDP direkt auf seine Kandidatur zurück. Innerhalb von nur drei Wochen habe die Partei ihre fast vollständige Unsichtbarkeit des vergangenen Jahres überwunden, argumentiert er. Bei seinen eigenen Veranstaltungen zieht er begeisterte Zuschauer an, auch wenn die Anhänger oft eher auf seine persönliche Ausstrahlung als auf konkrete inhaltliche Positionen reagieren.

Der 71-Jährige wehrt sich gegen das Klischee, er sei „derjenige, der Klartext redet“ – obwohl er häufig genau so angekündigt wird. Dennoch ist sein Selbstbewusstsein ungebrochen. Ein klares Ziel hat er ausgegeben: Bis zum nächsten Mai muss die FDP in Umfragen deutlich über fünf Prozent liegen.

Innerhalb der Partei betont Kubicki, es gebe keinen Konflikt mit Henning Höne, dem FDP-Landesvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen. Im Gegenteil, er wolle Höne gezielt stärken, statt ihn zu untergraben – schließlich verfolgten beide dasselbe Ziel. Selbst seine Kritiker, davon ist Kubicki überzeugt, würden ihn am Ende unterstützen, denn alle wollten den Erfolg der FDP.

Auch außerhalb der Partei nehmen Konkurrenten und Medien die Freien Demokraten wieder ernst. Kubicki wertet diese Veränderung als Beleg dafür, dass seine Kandidatur bereits die Wahrnehmung der Partei verändert hat.

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Kubickis Bewerbung um den Parteivorsitz hat die FDP zurück in die politische Diskussion gebracht. Sein Wahlkampf steht unter dem Zeichen von Einheit und Wachstum, mit einem klaren Umfrageziel für das kommende Jahr. Der Bundesparteitag Ende Mai wird entscheiden, ob er den Vorsitz übernimmt.

Quelle