14 April 2026, 16:09

"Kulturrucksack NRW" startet Bewerbungen für kreative Projekte 2026

Kinder auf einer Bühne während eines Events an einer islamischen Schule in Nigeria, mit einem Redner mit Mikrofon, einem Banner dahinter und einer Kamera, die die Szene aufnimmt.

"Kulturrucksack NRW" startet Bewerbungen für kreative Projekte 2026

Das Programm "Kulturrucksack NRW" nimmt ab sofort Bewerbungen für die Förderrunde 2026 entgegen

Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren und ermöglicht kostenfreien Zugang zu Kunst- und Kulturprojekten. Die Verantwortlichen haben neue Regelungen eingeführt, darunter aktualisierte Honorarrichtlinien für Künstler:innen sowie ein rein video-basiertes Bewerbungsverfahren.

Gefördert werden vielfältige kreative Projekte in Witten – von Tanz, Theater und Musik über Medien, digitale Kultur bis hin zu bildender Kunst. Jedes Vorhaben muss partizipativ angelegt sein und die Rechte von Kindern in den Mittelpunkt stellen, damit junge Menschen die kulturellen Aktivitäten aktiv mitgestalten können.

Ein zentrales Merkmal des Programms ist sein diversitätssensibler Ansatz. Bewerber:innen erhalten eine kompakte Handreichung, um sicherzustellen, dass ihre Projekte inklusiv und barrierearm umgesetzt werden. Über die Förderung entscheidet eine Kinder- und Jugendjury, die eigenständig auswählt, welche Ideen unterstützt werden.

Die Bewerbungsphase für 2026 startete im August 2025. Die aktualisierten Unterlagen sind auf der Website des Kulturforums Witten abrufbar. Alle Einreichungen müssen als Video erfolgen – maximal fünf Minuten lang und in einfacher Sprache präsentiert. Einsendeschluss ist der 23. Oktober 2026 um 23:59 Uhr.

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Für alle geförderten Projekte gelten nun neue Mindesthonorarstandards für Künstler:innen. Bei Fragen und zur Unterstützung steht Romy Schmidt vom Kulturforum Witten – Kulturförderung als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Der Kulturrucksack NRW erweitert weiterhin die Möglichkeiten für junge Menschen, sich künstlerisch zu betätigen. Mit überarbeiteten Leitlinien und einem vereinfachten Bewerbungsverfahren soll kulturelle Bildung noch zugänglicher werden. Die Förderung der ausgewählten Projekte erfolgt auf Basis der Entscheidungen der Jugendjury – damit die Stimmen der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt des Programms bleiben.

Quelle