LEADER-Region HIM startet digitale Förderprogramme für lokale Projekte und Jugendinitiativen
Elias KellerLEADER-Region HIM startet digitale Förderprogramme für lokale Projekte und Jugendinitiativen
Die LEADER-Region HIM hat zwei neue Förderprogramme für lokale Projekte ausgeschrieben. Ein Programm richtet sich an kleine Gemeinschaftsinitiativen, das andere konzentriert sich auf jugendgeführte Ideen. Beide Förderlinien zielen darauf ab, das Leben im ländlichen Raum durch öffentliche Räume, Bildung und gemeinsame Einrichtungen zu verbessern.
Erstmals werden die Anträge für beide Programme in diesem Jahr vollständig digital bearbeitet. Die Förderung deckt ein breites Spektrum an Vorhaben ab – von Infrastrukturmaßnahmen bis hin zu Bildungsangeboten –, wobei junge Menschen eine zentrale Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen.
Das Programm «Kleinprojekte» läuft vom 20. März bis 26. April 2026. Anträge können über www.leader-him.de/kleinprojekte-programm eingereicht werden. Die Förderung übernimmt bis zu 80 % der Kosten und unterstützt Projekte mit einem Budget von bis zu 20.000 Euro. Gefördert werden unter anderem neue Bänke, Sitzbereiche, Informationsschilder, Spielplatzgeräte und generationenübergreifende Begegnungsstätten. Auch Bildungsformate wie Workshops oder Vorträge sind förderfähig.
Neu in diesem Jahr ist ein eigener Jugendaufruf, der Projekte von und für junge Menschen mit Fördersummen zwischen 1.000 und 8.000 Euro unterstützt. Die Bewerbung erfolgt über ein separates digitales Formular unter www.leader-him.de/jugendaufruf. Jugendliche wirken bei der Begutachtung der Anträge mit, während die Lokale Aktionsgruppe (LAG) die finale Auswahl trifft.
Zur Unterstützung bei der Ideenentwicklung finden kostenlose Workshops in Hemer, Iserlohn und Menden vom 24. März bis 13. April 2026 statt. Diese Veranstaltungen helfen jungen Menschen, ihre Projekte zu planen. Alle geförderten Initiativen müssen öffentlich zugänglich sein oder einen klaren Gemeinnutzen aufweisen – etwa durch die Verbesserung des ländlichen Lebens, der Arbeitsbedingungen, der Freizeitgestaltung oder des Naturschutzes.
Die beiden Programme bieten finanzielle Unterstützung für lokale Verbesserungen mit einem starken Fokus auf Jugendbeteiligung. Nach der Bewertung durch junge Gutachter:innen und die LAG erhalten erfolgreiche Projekte ihre Förderzusage. Die Frist für digitale Anträge endet Ende April; Workshops stehen Bewerber:innen zur Verfügung, um ihre Ideen zu verfeinern.






