30 April 2026, 08:09

Lebensgefährliche Messerattacke in Mescheder Flüchtlingsunterkunft – Hausmeister schwer verletzt

Ein Blatt Papier mit verschiedenen chirurgischen Instrumenten, darunter ein Messer, und handschriftlichen Notizen.

Lebensgefährliche Messerattacke in Mescheder Flüchtlingsunterkunft – Hausmeister schwer verletzt

Schwere Messerattacke in kommunaler Unterkunft in Meschede

In einer kommunalen Unterkunft in der Waldstraße in Meschede hat sich eine schwere Messerattacke ereignet. Ein 36-jähriger türkischer Staatsbürger griff einen 67-jährigen Hausmeister mit einem Küchenmesser an und verletzte das Opfer lebensgefährlich. Die Polizei schloss nach aktuellem Ermittlungsstand rassistische oder politische Motive aus.

Laut Angaben soll der Verdächtige dem Opfer in den Bauch gestochen haben. Rettungskräfte brachten den Verletzten notfallmäßig ins Krankenhaus, wo er umgehend operiert wurde. Sein Zustand bleibt kritisch.

Der Angreifer wurde noch am Tatort festgenommen. Die Behörden bestätigten, dass er heute einem Haftrichter vorgeführt wird. Die Ermittler untersuchen weiterhin die Umstände, die zum Angriff führten.

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Das Opfer, ein nordmazedonischer Staatsbürger, arbeitete als Hausmeister in der Unterkunft. Die Polizei gab bisher keine weiteren Details zur Beziehung zwischen den beiden Männern oder zu den Ereignissen vor der Tat bekannt.

Für Medienanfragen steht Benedikt Teutenberg von der Kreispolizeibehörde Hochsauerland zur Verfügung. Er ist unter +49 291 9020 1140 oder [email protected] erreichbar.

Der Fall wird als versuchter Totschlag behandelt. Die Polizei sammelt weiterhin Beweise und befragt Zeugen. Aktualisierungen zum Zustand des Opfers und zur Gerichtsvorführung des Verdächtigen werden in Kürze erwartet.

Quelle