Leverkusen dominiert St. Pauli und zieht souverän ins Pokal-Halbfinale ein
Lara MeyerErster Halbfinalist feststeht: Bayer schlägt St. Pauli - Leverkusen dominiert St. Pauli und zieht souverän ins Pokal-Halbfinale ein
Bayer Leverkusen sichert sich mit einem überzeugenden 3:0 gegen den FC St. Pauli das Halbfinale im DFB-Pokal. Mit diesem Sieg bleibt die Hoffnung auf einen weiteren Pokalerfolg lebendig, nachdem die Mannschaft im BayArena eine dominante Vorstellung geboten hatte. Der Zweitligist aus St. Pauli kämpfte zwar verbissen, konnte die offensive Übermacht des Bundesliga-Tabellenführers jedoch nicht bremsen.
Fast hätte das Spiel früh eine dramatische Wende genommen. In der 17. Minute zwang ein riskanter Rückpass von Ben Voll den St.-Pauli-Torhüter Vasilios Lampropoulos zu einem verzweifelten Hechtschlag. Nur durch ein rettendes Eingreifen von Karol Mets auf der Torlinie konnte ein Eigentor verhindert werden.
Die Leverkusener gingen schließlich in der 32. Minute in Führung. Ein Hereingabe in den Strafraum wurde nur unzureichend geklärt, sodass der Ball zu Martin Terrier am Rand des Sechzehners sprang. Mit einem kühlen Abschluss brachte er die Gastgeber mit 1:0 in Front – ein Stand, der bis zur Halbzeit hielt.
In der zweiten Hälfte bauten die Leverkusener ihre Führung aus. In der 63. Minute verwertete Patrik Schick eine präzise Flanke aus dem Halbfeld mit einem technisch perfekten Direktabschluss zum 2:0. Jonas Hofmann setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt und traf zum 3:0-Endstand.
Mit diesem Erfolg erreicht Leverkusen zum dritten Mal in Folge das Bayern – Leverkusen im DFB-Pokal-Halbfinale. Bereits im Dezember 2025 hatten sie im Achtelfinale Borussia Dortmund mit 1:0 besiegt. Nach dem Titelgewinn in der vergangenen Saison unterstreicht die aktuelle Serie die anhaltende Stärke des Teams gegen starke Gegner.
Der 3:0-Erfolg bringt Leverkusen unter die letzten Vier des Wettbewerbs. Nun wird sich zeigen, ob sie ihren Titel aus der Vorsaison verteidigen können. Für den FC St. Pauli bleibt trotz der Niederlage Respekt – die Mannschaft zeigte eine achtbare Leistung gegen einen der besten Clubs Deutschlands.
