Leverkusen setzt auf taktische Experimente gegen Mönchengladbach
Bayer Leverkusen geht mit umgestellter Startelf in das Spiel gegen Borussia Mönchengladbach. Zuletzt fehlten dem Team aufgrund von Verletzungen und Sperren wichtige Leistungsträger, weshalb Trainer Kasper Hjulmand seine Taktik anpassen muss. Zudem gab die Mannschaft in dieser Woche ihr Debüt in der Champions League und erkämpfte sich mit einem späten Standardtor von Alejandro Grimaldo ein Unentschieden.
Für das anstehende Spiel fallen Hjulmand die Mittelfeldspieler Robert Andrich und Exequiel Fernandez wegen Sperren aus. Auch Exequiel Palacios fehlt verletzungsbedingt – die Lücken im Kader sind spürbar. Trotz der personellen Engpässe sieht der Trainer den vollen Spielplan als positive Herausforderung und erwartet, dass sich andere Spieler in den Vordergrund spielen.
Beim Champions-League-Auftakt gegen den FC Kopenhagen setzte Hjulmand auf mutige Wechsel: Gleich zweimal wechselte er in der 51. und 67. Minute doppelt durch und stellte das System von einer Dreierkette (3-4-3) auf ein 4-2-3-1 um. Später gab er zu, dass die Mannschaft diese Formation vor dem Spiel nicht einmal trainiert hatte.
Grimaldo erwies sich als entscheidend – mit einem Treffer nach Standard erzielte er das 1:1. Hjulmand lobte die Präzision des Verteidigers bei Standards und verglich sie mit dem weltklasse-Niveau von Christian Eriksen. Da Andrich fehlt, wird Grimaldo die Mannschaft nun als Kapitän auf den Platz führen.
Der Trainer kündigte zudem an, die Führungsrolle im Team breiter zu verteilen, statt sich auf einen einzigen Spitzenreiter zu verlassen. Dieses Vorgehen soll den Zusammenhalt in der belastenden Phase mit vielen Spielen stärken.
Leverkusen geht mit einer umgebildeten Elf und einem taktischen Experiment im Rücken in die Partie. Grimaldos Führung und seine Gefahr bei Standards könnten gegen Mönchengladbach den Unterschied machen. Nun muss die Mannschaft schnell zusammenwachsen, um ohne die gesperrten und verletzten Spieler ein Ergebnis zu erzielen.






