26 March 2026, 20:08

Lünen startet Fortbildungen für ehrenamtliche Vormünder und Pflegeeltern

Gruppe von Kindern auf einem Basketballfeld, die Papiertüten halten, mit Tüten und Gegenständen rechts und einer Tafel mit Text links, vor dem Hintergrund von Zäunen, Pfosten, Straßenlaternen, Bäumen, Gebäuden, Hügeln und Himmel.

Lünen startet Fortbildungen für ehrenamtliche Vormünder und Pflegeeltern

Neues Schulungsprogramm für ehrenamtliche Vormünder und Pflegeeltern in Lünen gestartet

Diese Woche ist in Lünen ein neues Fortbildungsprogramm für freiwillige Vormünder und Pflegeeltern an den Start gegangen. Die Veranstaltungsreihe soll Pflegeeltern unterstützen, die rechtliche Verantwortung für Kinder in ihrer Obhut übernommen haben. Die Organisatoren hoffen, dass die Schulungen das Selbstvertrauen stärken und praktische Hilfestellung für den Alltag bieten.

Im ersten Modul wurden die Teilnehmer mit den rechtlichen Grundlagen der Vormundschaft vertraut gemacht. Sie informierten sich über ihre Rechte, Pflichten und die zentralen Prinzipien ihrer Rolle. Zudem blieb Raum für individuelle Fragen und den Austausch untereinander.

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Die Fortbildung entsteht in Zusammenarbeit zwischen dem Vormundschaftskoordinationsbüro der Stadt Lünen, einem unabhängigen Träger der Jugendhilfe und dem örtlichen Familiengericht. Zwar ist die genaue Teilnehmerzahl noch unklar, doch steht das Angebot allen Pflegeeltern offen, die eine freiwillige Vormundschaft oder Betreuung übernommen haben.

Neben der juristischen Schulung rückt die Reihe auch den gesellschaftlichen Wert ehrenamtlichen Engagements in den Fokus. Die Organisatoren möchten mehr Bürger ermutigen, sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche einzusetzen. Bereits jetzt gibt es Pläne, ähnliche Qualifizierungen künftig auf weitere ehrenamtliche Helfer in der Gemeinde auszuweiten.

Die Initiative bietet strukturierte Unterstützung für Betreuungspersonen, die sich in komplexen Verantwortungsbereichen bewegen. Künftige Module werden sich weiter mit praktischen Herausforderungen und rechtlichen Fragestellungen befassen. Zudem könnten bald zusätzliche Programme diese Chancen auf ein breiteres Spektrum ehrenamtlich Engagierter in der Kommune ausdehnen.

Quelle