Lünen-Süd sucht Lösungen für leerstehende Schulen und Vandalismus
Elias KellerLünen-Süd sucht Lösungen für leerstehende Schulen und Vandalismus
Runder Tisch am 12. Februar: Lünen-Süd diskutiert drängende Themen
Bei einer Podiumsdiskussion am 12. Februar kamen Anwohner:innen, Politiker:innen und Verwaltungsvertreter:innen zusammen, um zentrale Herausforderungen im Stadtteil Lünen-Süd zu erörtern. Im Mittelpunkt standen die Zukunft leerstehender Schulgebäude, Vandalismus an der Pumptrack-Anlage für Fahrräder sowie die anhaltenden Probleme mit Vermüllung in der Gegend. Die Veranstaltung unterstrich, wie wichtig der direkte Austausch für die Entwicklung des Viertels ist.
Ein zentraler Schwerpunkt lag auf der Nachnutzung ehemaliger Schulgebäude im Stadtteil. Eine interne Arbeitsgruppe prüft derzeit mögliche neue Verwendungszwecke für die leerstehenden Immobilien. Die Teilnehmer:innen betonten, wie entscheidend die Einbindung der Bürgerschaft bei der Gestaltung zukünftiger Pläne ist.
Auch der Vandalismus am Pumptrack sorgte für Diskussionen. Jugendinitiativen und lokale Unterstützer:innen sagten zu, sich dem Problem anzunehmen, während der projektbegleitende Ausschuss nachhaltige Lösungen erarbeiten will. Ein wichtiger Ansatz war dabei, junge Menschen stärker in die Verantwortung für den Ort einzubinden.
Die Vermüllung bleibt ein akutes Problem – Anwohner:innen berichteten von Abfall in der Umgebung. Eine Aufräumaktion soll zu gemeinschaftlichem Handeln motivieren. Viele sprachen sich für eine geteilte Verantwortung bei der Sauberhaltung des Viertels aus, konkrete Erfahrungen aus anderen Stadtteilen wurden jedoch nicht genannt.
Die Gesprächsrunde zeigte einmal mehr, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Bürgerschaft, Kommunalpolitik und lokalen Gruppen ist. Die Pläne für die Schulgebäude, die Aufwertung des Pumptracks und die Müllreduzierung sollen unter weitergehender Beteiligung vorangetrieben werden. In den kommenden Monaten sind weitere Updates zu den Initiativen zu erwarten.
