Massive Streiks im Nahverkehr ab Montag: NRW steht vor dem Chaos
Streiks im Nahverkehr legen Nordrhein-Westfalen ab Montag, 2. Februar 2026, lahm
Die von der Gewerkschaft ver.di ausgerufenen Arbeitsniederlegungen betreffen fast 100.000 Beschäftigte bei rund 150 Verkehrsbetrieben bundesweit. Trotz der Einschränkungen gelten in der Region weiterhin die Schulpflicht – Präsenzunterricht bleibt für alle Schülerinnen und Schüler verbindlich.
Die Streiks beginnen kommende Woche als Teil bundesweiter Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr. Zwar liegen noch keine genauen Zahlen vor, welche Städte in Nordrhein-Westfalen am stärksten betroffen sein werden, doch werden Bus-, Straßenbahn- und Regionalzugverbindungen im gesamten Land beeinträchtigt sein.
Schulen bleiben geöffnet – digitale Aufgaben sind keine Alternative Die Schulen haben klargestellt, dass digitale Aufgaben lediglich als zusätzliche Übungen dienen und keinen Ersatz für den Präsenzunterricht darstellen. Eltern müssen selbst für alternative Transportmöglichkeiten sorgen oder sicherstellen, dass ihre Kinder zu Fuß zur Schule kommen, falls ihre üblichen Verbindungen ausfallen.
Nur in Ausnahmefällen werden Fehlzeiten entschuldigt Abwesenheiten werden nur dann anerkannt, wenn der Schulweg als unzumutbar eingestuft wird. Die Behörden rufen Eltern und Schulen dazu auf, sich frühzeitig auf mögliche Verkehrsbehinderungen während der Streiktage vorzubereiten.
Die Streiks beginnen am 2. Februar und werden den Verkehr in der Region massiv beeinträchtigen. Dennoch besteht für alle Schülerinnen und Schüler weiterhin Schulpflicht. Schulen und Familien werden aufgefordert, rechtzeitig Vorsorge zu treffen, um unnötige Fehlzeiten zu vermeiden. Nur in begründeten Einzelfällen werden versäumte Stunden als entschuldigt gewertet.
