Mclain Ward setzt bei den Weltreiterspielen alles auf seine Wunderstute Clinta
Leon KrausMclain Ward setzt bei den Weltreiterspielen alles auf seine Wunderstute Clinta
Mclain Ward und seine elfjährige Oldenburg-Stute Clinta haben sich zu einer dominierenden Kraft im Springsport entwickelt. Seit sie 2017 ihr Team bildeten, sicherten sie sich Siege bei einigen der renommiertesten Turniere der Szene. Nun stehen die beiden kurz davor, bei den Weltreiterspielen anzutreten – als einzige Vertreter für Ward, nachdem eine Verletzung sein anderes Spitzenpferd außer Gefecht gesetzt hat.
Clinta wurde von Silke Harms gezüchtet und gab 2013 unter dem Reiter Manuel Fernandez Saro ihr Debüt in den Nachwuchswettbewerben. 2015 wechselte sie in den Besitz von Oleksandr Onyshchenko, bevor Paul Schockemöhle sie 2017 übernahm. Noch im selben Jahr erwarb Mclain Ward die Stute und ist heute gemeinsam mit Sagamore Farms Miteigentümer.
Ihr internationales Debüt feierten die beiden beim Winter Equestrian Festival im März 2018. Seither haben sie eine unzerbrechliche Verbindung aufgebaut und bedeutende Titel gewonnen, darunter den Longines Grand Prix of New York und den CSI5-Rolex Grand Prix in Dinard.
Ursprünglich war Ward mit zwei Pferden für die US-amerikanische Springmannschaft nominiert worden: Clinta und HH Azur. Doch eine Verletzung von HH Azur macht Clinta nun zu seinem einzigen Pferd für die anstehenden Weltreiterspiele, wo sie auf starke Konkurrenz treffen wird.
Clintas Aufstieg von einer vielversprechenden Jungstute zur Weltklasse-Sportlerin unterstreicht ihr Talent und Wards Können. Da HH Azur ausfällt, ruhen die Hoffnungen des Teams nun auf der Stute. Ihre Partnerschaft bleibt weiter im Fokus, während sie auf der internationalen Bühne nach weiteren Erfolgen streben.






