Meerbusch-Osterath bekommt Millionenförderung für nachhaltiges Stadtumbauprojekt
Lara MeyerMeerbusch-Osterath bekommt Millionenförderung für nachhaltiges Stadtumbauprojekt
Meerbusch sichert Bundes- und Landesförderung für die Umgestaltung von Osterath, dem am schnellsten wachsenden Stadtteil der Stadt. Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ wird die Neugestaltung des Gebiets unter dem Motto „Stärkung kleinstädtischer Strukturen mit ländlichem Charme“ vorangetrieben. Ein eigens eingesetztes Stadtmanagement-Team steuert das Projekt nun operativ.
Die Stadt hat mit Julian Kundel-Füth und Sebastian Ritter-Müller zwei Fachleute beauftragt, die die Entwicklung Osteraths begleiten. Beide arbeiten für das Dortmunder Planungsbüro Stadtbüro GmbH und haben ihr Büro im Familienzentrum an der Bommershöfer Weg 3 bezogen.
Ein zentraler Baustein des Prozesses ist das Integrierte Handlungskonzept für Osterath (IHKO), das unter Bürgerbeteiligung erarbeitet wurde. Der Plan umfasst 23 konkrete Maßnahmen, um ein nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten. Die Stadtmanager stehen ab sofort jeden Donnerstag von 10 bis 17 Uhr für Beratungsgespräche zur Verfügung. Ab Mitte Juni erweitern sie ihre Sprechzeiten auf jeden Montag im gleichen Zeitfenster.
Die Zukunft Osteraths hängt maßgeblich von einem durchdachten Quartierskonzept ab. Mit den bewilligten Fördermitteln und dem Expertenteam soll eine Balance zwischen moderner Entwicklung und dem bestehenden ländlichen Charakter des Stadtteils gelingen.
Das Projekt stellt eine bedeutende Investition in die Zukunft Osteraths dar. Durch regelmäßigen Austausch mit dem Management-Team und klare Handlungsleitlinien bereitet sich der Stadtteil auf ein kontrolliertes Wachstum vor – stets mit dem Fokus, die lokale Identität zu bewahren und gleichzeitig Raum für Entwicklung zu schaffen.






