Mercedes-Benz schließt nach 59 Jahren seine Hildener Niederlassung
Marie KrügerMercedes-Benz schließt nach 59 Jahren seine Hildener Niederlassung
Mercedes-Benz schließt nach fast sechs Jahrzehnten seine Niederlassung in Hilden
Am 27. Februar 2026 wird das Autohaus in Hilden seine Türen für immer schließen – ein weiterer Schritt im Rahmen der umfassenden Umstrukturierungspläne des Konzerns. Für die Mitarbeiter gibt es jedoch eine Perspektive: Sie werden an andere Standorte versetzt, sodass keine Arbeitsplätze durch die Schließung verloren gehen.
Die Filiale am Im Hülsenfeld 1 ist seit 1967 ein fester Bestandteil der Mercedes-Welt, als Arthur Brügemann hier als offizieller Händler startete. Zwar läuft der Mietvertrag für das Gelände bereits Ende Mai dieses Jahres aus, doch der Betrieb wird bis Anfang 2026 aufrechterhalten.
Mercedes baut sein eigenes Händlernetz schrittweise ab und veräußert Standorte nach und nach. So wurde die Niederlassung in Dortmund im vergangenen Jahr an die Jürgen Gruppe verkauft, während die Filiale in Bergisch Gladbach nun von der Lueg Gruppe übernommen wird. Die Schließung in Hilden folgt diesem Muster: Die meisten der 18 Beschäftigten werden in die Niederlassung Düsseldorf-Süd wechseln.
Kunden werden künftig an andere Mercedes-Autohäuser im Rhein-Ruhr-Gebiet verwiesen, darunter Düsseldorf, Duisburg und Neuss. Die Entscheidung ist Teil der Anpassung an veränderte Marktnachfrage und Kostenstrukturen.
Mit der Einstellung des Betriebs am 27. Februar 2026 endet eine lange Tradition in Hilden. Sämtliche Mitarbeiter werden an anderen Standorten weiterbeschäftigt, sodass keine Entlassungen drohen. Kunden stehen weiterhin nahegelegene Filialen zur Verfügung. Die Schließung ist ein weiterer Baustein in der Strategie von Mercedes, das Händlernetz effizienter zu gestalten.
