Metten Kunststoffprodukte GmbH meldet Insolvenz – 69 Jobs in Krefeld bedroht
Leon KrausMetten Kunststoffprodukte GmbH meldet Insolvenz – 69 Jobs in Krefeld bedroht
Die Metten Kunststoffprodukte GmbH hat am 1. Januar 2026 auf Beschluss des Amtsgerichts Krefeld ein Insolvenzverfahren eröffnet. Das Unternehmen, das am Standort Krefeld geformte Metallkomponenten für die Fahrzeugproduktion herstellt, steht nun im Rahmen der Restrukturierung vor erheblichen Stellenstreichungen.
Insgesamt 69 Mitarbeiter des Krefelder Werks verlieren ihre Arbeitsplätze. Die Entlassungen betreffen sowohl langjährige Belegschaftsmitglieder als auch jüngere Beschäftigte. Aufgrund der Insolvenzregelungen sind die Kündigungsfristen auf maximal drei Monate begrenzt – unabhängig von der Betriebszugehörigkeit.
Betriebsrat und Gewerkschaft IG Metall arbeiten eng mit der Bundesagentur für Arbeit zusammen, um die betroffenen Mitarbeiter zu unterstützen. Gleichzeitig wird nach einer sozial verträglichen Lösung für die von der Entlassung Betroffenen wg gesucht. Trotz der Arbeitsplatzverluste betont der Insolvenzverwalter, dass der Standort Krefeld weiterhin eine perspektivische Zukunft habe. Die Produktion im Werk soll vorerst fortgeführt werden, während parallel nach einem neuen Investor wg gesucht wird. Bisher konnte jedoch noch kein konkreter Käufer für den Standort gefunden werden.
Im Rahmen des Insolvenzverfahrens verlassen 69 Beschäftigte das Unternehmen, wobei die Kündigungsfristen auf drei Monate begrenzt bleiben. Zwar bleibt das Werk vorerst in Betrieb, doch liegt der Fokus nun darauf, einen neuen Investor zu gewinnen und eine faire Regelung für die von den Entlassungen Betroffenen zu finden.
