16 March 2026, 04:07

Mönchengladbach plant riesiges E-Bus-Depot für 260 Elektrobusse bis 2030

Eine belebte Stadtstraße mit verschiedenen Fahrzeugen, Strommasten, Gebäuden, Bäumen und einem Turm unter einem bewölkten Himmel.

Mönchengladbach plant riesiges E-Bus-Depot für 260 Elektrobusse bis 2030

Neues E-Bus-Depot für Mönchengladbach und Viersen: Bau auf 96.200 Quadratmetern geplant

Auf einem 96.200 Quadratmeter großen Gelände soll ein neues Depot für Elektrobusse entstehen – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur vollständigen Umstellung der gesamten Busflotte auf Elektroantrieb bis 2030. Bevor die Bauarbeiten beginnen, erhalten Anwohner bald die Möglichkeit, die Pläne einzusehen und dazu Stellung zu nehmen.

Das Depot wird als zentraler Standort für bis zu 260 Elektrobusse dienen, wobei die ersten Planungen zunächst 120 Fahrzeuge vorsehen. Es umfasst Stellflächen mit Ladeinfrastruktur, Werkstätten sowie Büroräume für das Personal. Rund 20 Prozent der Fläche bleiben unversiegelt, um natürliche Lebensräume zu schützen.

Das Gelände wurde zu Jahresbeginn von der Niederrheinischen Energie und Wasser (NEW) übernommen. Die Stadt erarbeitet derzeit den Bebauungsplan Nr. 812/N, um das Areal für das Depot und dessen Betriebsabläufe umzuwidmen. Ein zweiter Plan (Nr. 819/N) sieht die Erweiterung des benachbarten Betriebsgeländes nördlich der Autobahn A 61 vor.

Ein angrenzendes Grundstück wird für Recyclinganlagen und Betriebsgebäude umgenutzt, wobei größere Einrichtungen im hinteren Bereich platziert werden. Eine begrünte Pufferzone soll zudem dafür sorgen, dass sich das Gelände harmonisch in die Umgebung einfügt.

Bevor die Pläne endgültig beschlossen werden, können Bürgerinnen und Bürger vom 25. März bis 24. April die Unterlagen einsehen. Diese werden auf der Website der Stadt sowie im Fachbereich Stadtentwicklung und Planung bereitgestellt. Zudem findet am 24. März im Rathaus Rheydt eine öffentliche Informationsveranstaltung statt, bei der die Entwürfe beider Bebauungspläne vorgestellt werden.

Das Depot ist ein zentraler Baustein für die geplante Elektrifizierung des Busverkehrs in der Region bis 2030. Nach seiner Fertigstellung wird es zu einem saubereren ÖPNV beitragen. Bis zum 24. April haben Anwohner Zeit, die Vorschläge zu prüfen und Feedback einzureichen.

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