11 May 2026, 00:15

Münster setzt auf Demokratieprojekt gegen soziale Spaltung in Stadtteilen

Ein Diagramm mit der Überschrift "Gemeinschaftliche Rechenschaftspflicht" mit einem zentralen Kreis, der durch Pfeile mit drei sich überschneidenden Kreisen verbunden ist, alles in fetter Schrift auf einem hellen, leuchtenden Hintergrund.

Münster setzt auf Demokratieprojekt gegen soziale Spaltung in Stadtteilen

Münster startet Langzeitpartnerschaft zwischen Stadtverwaltung und Polizei zur Stärkung des Zusammenhalts in benachteiligten Stadtteilen

Am 1. September 2023 haben Oberbürgermeister Markus Lewe und Polizepräsidentin Alexandra Dorndorf offiziell die Initiative „Demokratie stärken“ unterzeichnet. Das Projekt zielt auf Stadtteile mit hoher Arbeitslosigkeit und Kinderarmut ab und setzt auf gemeinwesenorientierte Lösungen.

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Die Maßnahme knüpft an die Erfolge früherer Vorhaben im Stadtteil Coerde an. Kathrin Freund übernimmt die Leitung und wird das bewährte Modell auf ganz Münster übertragen. Regelmäßige „Stadtteilspaziergänge“ sollen Anwohner:innen, lokale Gruppen und Behörden zusammenbringen, um Probleme zu erkennen und gemeinsam anzugehen.

Aktionstage widmen sich Themen wie Lärm, Müll und Sicherheit – in enger Abstimmung mit Partnern vor Ort. Präventive Angebote, darunter Sportevents und Diskussionsforen, fördern zudem Integration und bürgerschaftliches Engagement. Stadt und Polizei kooperieren bereits unter dem Motto „Vor Ort Flagge zeigen – Demokratie stärken“ mit weiteren Netzwerkpartnern.

Interessierte, die mitwirken oder mehr erfahren möchten, können sich an die Stadtverwaltung oder die Polizei wenden.

Das Ziel der Partnerschaft ist nachhaltiger Wandel durch direkte Teilhabe und geteilte Verantwortung. Durch die Ausweitung der in Coerde erprobten Methoden will Münster die Lebensbedingungen in belasteten Vierteln verbessern. Der Erfolg des Vorhabens hängt von der kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen Behörden, Anwohner:innen und lokalen Organisationen ab.

Quelle