Accusations und schwindendes Vertrauen? - Netflix beendet Millionen-Deal mit Harry und Meghan – was schiefging
Die Zusammenarbeit zwischen Prinz Harry, Herzogin Meghan und Netflix neigt sich nach fünfeinhalb Jahren dem Ende zu. Berichten zufolge zieht sich der Streaming-Riese zurück – Insider geben zu, frustriert über die zögerliche Umsetzung zu sein. Seit dem Deal im Jahr 2020 sind nur eine Handvoll Projekte realisiert worden, deutlich weniger als erwartet.
Die Sussexes hatten 2020 eine vielbeachtete Vereinbarung mit Netflix unterzeichnet, doch die Ergebnisse blieben überschaubar. Bisher sind lediglich fünf Produktionen entstanden, darunter die Dokuserie Harry & Meghan (2022) und Live to Lead (2023). Im Vergleich zu anderen Netflix-Partnern wie Shonda Rhimes oder Ryan Murphy, die ein Vielfaches geliefert haben, fällt die Bilanz mager aus.
Der Großteil der Kooperation konzentrierte sich auf Meghans Lifestyle-Marke As Ever und die dazugehörige Serie With Love, Meghan – mit durchwachsenem Erfolg. Netflix soll nun mit Ware im Wert von rund 10 Millionen US-Dollar auf den unsoldierten As Ever-Artikeln sitzenbleiben. Branchenkreise berichten, dass Filmemacher und Agenten Archewell Productions meiden und sich von weiteren Projekten distanzieren.
Auch interne Spannungen sind bekannt geworden. Netflix-Chef Ted Sarandos soll scherzhaft erwähnt haben, Meghans Anrufe nur noch entgegenzunehmen, wenn ein Anwalt anwesend sei – eine Aussage, die Netflix zurückweist. Gleichzeitig gibt es Kritik an Meghans Verhalten in Meetings, etwa weil sie Harry unterbrochen oder diese abrupt verlassen haben soll. Ihre Anwältin weist die Vorwürfe als haltlos zurück.
Da der Exklusivvertrag im August 2025 ausläuft, wird Netflix künftig auf eine weniger bindende "First-Look"-Vereinbarung umsteigen. Zwei Filmprojekte – Meet Me at the Lake und The Wedding Date – befinden sich noch in Entwicklung, doch der Fortschritt stockt. Insider zufolge hat Netflix sich bereits von der royalen Erzählung der Sussexes verabschiedet; die Zukunft der Partnerschaft bleibt ungewiss.
Aus dem Netflix-Deal der Sussexes wird bald eine "First-Look"-Regelung, die die Verpflichtungen des Streamingdienstes verringert. Mit nur wenigen abgeschlossenen Projekten und nachlassendem Brancheninteresse scheint die Zusammenarbeit auszulaufen. Netflix hat seine Prioritäten längst anders gesetzt – für die Produktionsfirma des Paares bleiben damit weniger Chancen.






