Neue Schornsteinfeger übernehmen 2026 in NRW – wer bleibt, wer geht?
Elias KellerNeue Schornsteinfeger übernehmen 2026 in NRW – wer bleibt, wer geht?
Personelle Wechsel und Pensionierungen verändern derzeit die Schornsteinfegerbezirke in Nordrhein-Westfalen. Ab dem 1. Januar 2026 übernehmen in mehreren Bezirken neue Verantwortliche, während andere ihre bisherigen Leiter behalten. Die Behörden haben die Übergänge bereits offiziell bestätigt und betont, wie wichtig diese Fachkräfte für Sicherheit und Klimaschutz sind.
In Münster bleibt Raphael Kockmann weiterhin für den Bezirk 20 zuständig. Auch Dirk Kerkhoff führt den Bezirk 29 im Kreis Borken weiter. Gleichzeitig scheiden zwei langjährige Schornsteinfeger aus dem Dienst aus: Guido Klöpper, der bisher den Bezirk 22 im Kreis Coesfeld leitete, sowie Udo Schädlich, verantwortlich für den Bezirk 10 in Gelsenkirchen. Ihre Nachfolger, Ralph Kröger und Sven Hansen, treten am 1. Januar 2026 ihre Positionen an.
Im Kreis Steinfurt übernimmt Daniel Brunsmann von seinem Vater Franz-Josef Brunsmann die Leitung des Bezirks 17. Ingo Hüsing bleibt hingegen im Schornsteinfegerbezirk 46 im Amt. Im Kreis Recklinghausen führen Wilfried Jacobs und Hendrik Wansing weiterhin die Bezirke 17 und 52. Für die Bezirke in den Kreisen Steinfurt und Recklinghausen stehen neue Betreiber noch nicht fest.
Philipp Esser, Leiter der Bezirksregierung Münster, und Andreas Marschan, Obermeister der Schornsteinfeger-Innung Münster, gratulierten sowohl den neu berufenen als auch den ausscheidenden Schornsteinfegern. Zu ihren Aufgaben gehören die Überprüfung von Heizungsanlagen, die Führung von Kehrbüchern sowie die Abnahme von Bauvorhaben – alles gesetzlich vorgeschriebene Tätigkeiten, die durch fachgerechte Wartung zur Reduzierung von CO₂-Emissionen beitragen.
Die Änderungen treten am 1. Januar 2026 in Kraft. Die neuen und amtierenden Schornsteinfeger sorgen dann für die Einhaltung von Sicherheits- und Umweltschutzvorschriften. Ihre Arbeit bleibt unverzichtbar – sowohl für die öffentliche Sicherheit als auch für den Klimaschutz. Die Behörden haben sowohl den in den Ruhestand wechselnden als auch den neu Verantwortlichen bereits offizielle Anerkennung ausgesprochen.
