Neuer Name, erweiterter Auftrag: NRWs Integrationsrat wird zum Ausschuss für Chancengleichheit
Lara MeyerNeuer Name, erweiterter Auftrag: NRWs Integrationsrat wird zum Ausschuss für Chancengleichheit
Der ehemalige Integrationsrat in Nordrhein-Westfalen wurde in Ausschuss für Chancengleichheit und Integration umbenannt. Diese Änderung folgt einer Novelle der Landesgemeindeordnung, die am 1. November 2025 in Kraft tritt. Der neu benannte Ausschuss begrüßt zudem eine frisch gewählte Führungsspitze.
Der aktualisierte Name des Gremiums spiegelt einen erweiterten Auftrag wider: Neben der Integrationsarbeit wird es künftig auch Themen wie Antidiskriminierung, die Förderung von Potenzialen und die Sicherstellung fairer politischer Teilhabe behandeln. Die Umbenennung geht auf eine vom Landtag beschlossene Gesetzesänderung zurück.
Als neuer Vorsitzender des Ausschusses wurde Panagiotis Natsikos gewählt. Hussein Boumouchoun übernimmt das Amt des ersten stellvertretenden Vorsitzenden, während Theocharis Meintis als zweiter Stellvertreter fungieren wird. Das Trio wird das Gremium in seinem erweiterten Aufgabenbereich leiten.
Der Wechsel vom Integrationsrat zum Ausschuss für Chancengleichheit und Integration markiert eine Neuausrichtung der Prioritäten. Noch nicht benannt wurde der Integrationsbeauftragte der Landesregierung, der dem neuen Gremium zugeordnet wird.
Der umbenannte Ausschuss wird Ende 2025 seine Arbeit in der neuen Struktur aufnehmen. Sein erweiterter Fokus umfasst die Bekämpfung von Diskriminierung sowie die Förderung gleicher Chancen. Die Führungsetage steht bereit, um diese Vorhaben voranzutreiben.
