Regieren und Profit - Neuer ZDF-Film enthüllt: Wie Trump Macht und Millionen vermischte
Ein neuer Dokumentarfilm untersucht die engen Verflechtungen zwischen der politischen Macht Donald Trumps und dem Geschäftsimperium seiner Familie. Unter dem Titel "Die Trump-Verbindung: Das Geschäft mit der Macht" geht der Film der Frage nach, wie private Interessen während seiner Präsidentschaft mit dem öffentlichen Amt verschmolzen sind. Die Premiere findet am Dienstag, dem 10. März, um 20:15 Uhr beim deutschen Sender ZDF statt.
Der Dokumentarfilm führt die Zuschauer an verschiedene Schauplätze – von New York und Washington bis nach Singapur und Südostasien. Auch Aufnahmen aus einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen sind enthalten. Durch Gespräche mit Journalisten, Historikern und Analysten wie Anne Applebaum, Marci Shore und dem ehemaligen US-Regierungsmitarbeiter Miles Taylor wird beleuchtet, wo die Grenzen zwischen Trumps politischen Entscheidungen und seinen privaten Geschäftstätigkeiten verwischt sind.
Die Untersuchung hinterfragt, wie traditionelle Kontrollmechanismen unter seiner Regierung an Kraft verloren haben. Gleichzeitig verteidigt der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, Trumps Transparenz und stellt sie dem Vorgehen der Biden-Administration gegenüber.
Zu Wort kommen zudem Jacob Silverman, Cathryn Clüver Ashbrook und der ehemalige deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Ihre Analysen helfen nachzuzeichnen, wie eng Geschäftsinteressen und politischer Einfluss in diesen Netzwerken verflochten sind.
Der Film bietet einen detaillierten Einblick in das Zusammenspiel von Macht und Profit während Trumps Amtszeit. Durch die Untersuchung globaler Verbindungen und Fachperspektiven wird deutlich, wie schwer es ist, öffentliches Wirken von privatem Gewinn zu trennen. Die Dokumentation ist ab nächster Woche für das deutsche Publikum auf ZDF zu sehen.
