26 April 2026, 14:15

NRW revolutioniert Solarausbau auf Mehrfamilienhäusern bis 2030

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NRW revolutioniert Solarausbau auf Mehrfamilienhäusern bis 2030

Nordrhein-Westfalen treibt Solarausbau auf Mehrfamilienhäusern voran

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Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen setzt ihre Pläne zur Förderung von Solarenergie auf Wohngebäuden mit mehreren Parteieneinheiten konsequent um. Zusammen mit Partnern aus der Wohnungswirtschaft unterzeichnete sie eine Absichtserklärung, um den Ausbau von Photovoltaikanlagen zu beschleunigen. Ziel ist es, dass diese Gebäude bis 2030 zu einem zentralen Baustein der erneuerbaren Energien in der Region werden.

Im vergangenen Jahr wurden in Nordrhein-Westfalen rund 2,2 Gigawatt neue Photovoltaik-Leistung installiert – vor allem auf Einfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien. Mehrfamilienhäuser trugen bisher jedoch nur wenig dazu bei. Nun will das Land dies ändern, indem es gemeinschaftliche Solarprojekte fördert, bei denen Mieter:innen den vor Ort erzeugten Strom direkt nutzen können.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur betonte das Engagement des Landes für erneuerbare Energien. Sie verwies auf die Notwendigkeit, technische und bürokratische Hürden abzubauen, die den Ausbau verlangsamen. Eigentümergemeinschaften und Mieter:innen sollen künftig klarer über die Vorteile von Solarenergie in ihren Häusern oder Nachbarschaften informiert werden.

Im Rahmen der Initiative werden auch Beratungsangebote für Vermieter:innen und Wohnungsanbieter ausgebaut. Die beteiligten Unternehmen und Genossenschaften haben zugesagt, Photovoltaikanlagen stärker in ihre langfristigen Planungen einzubeziehen. Bis in sechs Jahren soll so ein erheblicher Anteil der Mehrfamilienhäuser mit Solarmodulen ausgestattet sein.

Die Absichtserklärung skizziert einen klaren Fahrplan für mehr Solarstrom auf Wohngebäuden. Durch vereinfachte Abläufe und bessere Unterstützung erwartet das Land eine schnellere Verbreitung von Photovoltaikanlagen. Gelingt das Vorhaben, könnte dies die Kapazitäten für erneuerbare Energien in Nordrhein-Westfalen bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich steigern.

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