25 April 2026, 16:08

Nur 3 Prozent der Kölner stehen noch hinter Kardinal Woelki – ein historischer Tiefschlag

Eine Gruppe von Priestern in gelben Roben und Hüten, die eine Straße entlanggehen, umgeben von Menschen mit Schirmen, mit einem Gebäude und einem Baum im Hintergrund.

Nur 3 Prozent der Kölner stehen noch hinter Kardinal Woelki – ein historischer Tiefschlag

Eine neue Umfrage offenbart tiefe Unzufriedenheit mit Kardinal Rainer Maria Woelki unter den Kölner Bürgerinnen und Bürgern. Nach elf Jahren im Amt sind seine Zustimmungswerte auf einem historischen Tiefstand angelangt. Nur noch 3 Prozent der Stadtbevölkerung zeigen sich mit seiner Führung zufrieden.

Die von Forsa durchgeführte Erhebung zeigt eine breite Unzufriedenheit in allen Altersgruppen. Bei den 16- bis 29-Jährigen äußerte nicht ein einziger Befragter Zufriedenheit mit der Arbeit des Kardinals. Selbst in der ältesten Gruppe, den über 60-Jährigen, liegt die Zustimmung bei nur 6 Prozent.

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Etwas höher, aber immer noch ernüchternd fallen die Werte in der Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen aus, wo lediglich 5 Prozent Woelkis Führung positiv bewerten. Insgesamt beschrieben 83 Prozent der Befragten sich als weniger zufrieden oder überhaupt nicht zufrieden.

Forsa-Geschäftsführer Manfred Güllner bezeichnete die Ergebnisse als eine "Katastrophe" – sowohl für die Kirche als auch für den Kardinal. Die Umfrage deutet darauf hin, dass Woelki selbst unter den Kernanhängern der Kölner Katholiken an Rückhalt verloren hat. Eine derart niedrige Zustimmung von unter 10 Prozent ist selbst bei unpopulären Politikern selten.

Die Erhebung unterstreicht einen drastischen Vertrauensverlust nach mehr als einem Jahrzehnt im Amt. Bei solchen Umfragewerten steht Woelki vor einer kaum zu bewältigenden Herausforderung, um seine Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Die Daten spiegeln eine tiefgreifende Krise des Vertrauens innerhalb der Kölner katholischen Gemeinschaft wider.

Quelle