27 February 2026, 20:09

"Obscene" in Karlsruhe: Wie eine BDSM-Messe Tabus bricht und Besucher begeistert

Eine braune Lederpeitsche mit einem Knoten darauf vor einem weißen Hintergrund.

"Obscene" in Karlsruhe: Wie eine BDSM-Messe Tabus bricht und Besucher begeistert

Die Erotik- und BDSM-Messe 'Obscene' hat in Karlsruhe wieder ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Drei Tage lang tauchten Besucher in eine Welt aus Fetischen, Spielzeugen und Performances ein. Die inzwischen fest in der Stadt etablierte Veranstaltung zieht Jahr für Jahr mehr Gäste und Aufmerksamkeit auf sich.

In diesem Jahr besuchten der Reporter Christian Karsch und die professionelle Dominatrix Nina Workhard die Messe. Gemeinsam testeten sie verschiedene Aktivitäten – darunter das Tropfen von heißem Wachs auf die Haut. Nina nutzte die Gelegenheit, um sich ihre Lieblingspeitsche auszusuchen, eine, die, wie sie sagte, "richtig knallt", während Karsch selbst erlebte, wie es sich anfühlt, von Frauen auf der Veranstaltung vorübergehend dominiert zu werden.

Die Besucherzahlen steigen stetig: 2023 kamen rund 22.000 Menschen, 2024 bereits 26.000, und in diesem Jahr waren es 27.000. Im Schnitt besuchten in den letzten drei Jahren etwa 25.000 Gäste jährlich die Messe. Besonders die Berichterstattung in sozialen Medien, vor allem auf Instagram, erhielt positives Feedback – dank eines offenen und unzensierten Umgangs mit dem Thema.

BDSM umfasst ein breites Spektrum an Praktiken und Vorlieben. Die Abkürzung steht für Bondage & Disziplin, Dominanz & Submission sowie Sadismus & Masochismus. Auf der Messe wurden von Spielzeugen und Accessoires bis hin zu Live-Demonstrationen alle Facetten präsentiert – sowohl für Neulinge als auch für erfahrene Enthusiasten.

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Die 'Obscene' hat sich längst als eine der meistbesuchten Erotik- und BDSM-Veranstaltungen Deutschlands etabliert. Mit wachsenden Besucherzahlen und positiver Resonanz im Netz spiegelt die Messe ein zunehmendes Interesse an offenen Diskussionen über Sexualität wider. Für das nächste Jahr wird bereits mit noch größeren Besucherströmen gerechnet.