01 May 2026, 02:10

Polizei in Bochum setzt auf Prävention gegen tödliche Verkehrsunfälle

Verkehrszeichen, das "Geschwindigkeit reduzieren Gefahrenzone Schule vor" anzeigt, mit einer Person in der Nähe, Bäumen, Masten, Drähten, einem Haus und Himmel im Hintergrund.

Polizei in Bochum setzt auf Prävention gegen tödliche Verkehrsunfälle

Polizei in Bochum, Herne und Witten intensiviert Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit

Dieser Monat steht bei der Polizei in Bochum, Herne und Witten ganz im Zeichen der Verkehrssicherheit. Beamte beteiligten sich an zahlreichen Aktionen, darunter der Tag ohne Verkehrstote sowie einem großen Präventionsprogramm für Fahranfänger. Ziel ist es, durch Aufklärung und strengere Kontrollen die Zahl schwerer Unfälle zu verringern.

Am 18. September schloss sich das Polizeipäsidium Bochum der Initiative Tag ohne Verkehrstote an. Im Rahmen der Aktion führten Beamte in der Region 70 zusätzliche Kontrollen durch, um Verkehrsregeln durchzusetzen und das Bewusstsein für sicheres Fahren zu schärfen. Die Kampagne setzte auf präventive Polizeiarbeit und die Einbindung der Öffentlichkeit, um tödliche Unfälle zu verhindern.

Bereits zu Beginn der Woche nahmen Polizisten an einer Verkehrssicherheitsveranstaltung in der Bochumer Innenstadt teil. Schüler traten bei einem Wettbewerb an, der ihre Fähigkeiten im Straßenverkehr testete – unterstützt und angeleitet von den Beamten. Die Veranstaltung bot jungen Menschen die Möglichkeit, praktische Erfahrungen im Umgang mit realen Verkehrssituationen zu sammeln.

Ein weiterer Höhepunkt war der Crashkurs NRW in der Bochumer Christuskirche, an dem rund 680 Teilnehmer teilnahmen. Polizeibeamte, Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und Kriseninterventionsteams berichteten aus erster Hand über die verheerenden Folgen von rücksichtslosem Fahrverhalten – von Alkohol am Steuer bis zu illegalen Straßenrennen mit tödlichem Ausgang.

Doch die Arbeit der Unfallprävention beschränkt sich nicht auf Einzelveranstaltungen. Die Verkehrssicherheitsberater engagieren sich ganzjährig in verschiedenen Zielgruppen, um schwere Unfälle im Vorfeld zu verhindern. Zudem führt die Verkehrsabteilung kontinuierlich Kampagnen durch, um Risiken aufzuzeigen und ein sicheres Verhalten bei Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern zu fördern.

Für Medienanfragen steht die Pressestelle des Polizeipäsidiums Bochum unter der Telefonnummer (0234 909-1027) oder per E-Mail ([email protected]) zur Verfügung.

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Das Polizeipäsidium Bochum bleibt sowohl in der Prävention als auch in der Überwachung aktiv. Durch Aufklärungsarbeit, gezielte Kontrollen und die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern soll der Straßenverkehr in Bochum, Herne und Witten für alle Verkehrsteilnehmer sicherer werden.

Quelle