Polizei kontrolliert Gurtpflicht: 39 Verstöße im Rhein-Kreis Neuss
Polizei im Rhein-Kreis Neuss kontrolliert Anschnallpflicht im Rahmen der "Seatbelt"-Sicherheitswoche von Roadpol
Im Rahmen der europäischen Verkehrssicherheitskampagne "Seatbelt" hat die Polizei im Rhein-Kreis Neuss gezielte Kontrollen zur Gurtpflicht durchgeführt. Neben einer festen Kontrolle an der Hammer Landstraße und Batteriestraße waren Beamte am Nachmittag auch mit mobilen Streifen im Einsatz. Ziel der Aktion war es, die Einhaltung der Anschnallpflicht durchzusetzen und auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam zu machen.
Bei den Kontrollen wurden insgesamt 39 Verstöße registriert, darunter sechs Fälle, in denen Autofahrer ohne angelegten Sicherheitsgurt unterwegs waren. Parallel dazu deckten Geschwindigkeitsmessungen im Gebiet weitere 129 Vergehen auf. Vor Ort platzierten die Beamten große Buchstaben mit der Aufschrift #LEBEN, um Autofahrer an ihre Verantwortung und die möglichen Folgen von Unfällen zu erinnern.
Bundesweit könnten richtiges Anschnallen Hunderten das Leben retten Laut Angaben der Unfallforschung der Versicherer (UDV) ließen sich durch die korrekte Nutzung von Sicherheitsgurten jährlich rund 200 Verkehrstote und 1.500 schwere Verletzungen vermeiden. Allein 2023 gab es in Deutschland 2,52 Millionen Verkehrsunfälle, bei denen 366.557 Menschen verletzt und 2.839 getötet wurden. Wie viele dieser Todesfälle direkt auf nicht angelegte Gurte zurückzuführen sind, wird jedoch nicht separat erfasst.
Die Aktion im Rhein-Kreis Neuss war Teil übergreifender Bemühungen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Durch die Fokussierung auf Gurtpflicht und Geschwindigkeitsüberschreitungen soll die Zahl vermeidbarer Unfälle gesenkt werden. Gleichzeitig unterstrich die Kampagne, wie wichtig achtsames Fahren und die Einhaltung der Verkehrsregeln bleiben.