Polizei stoppt 700 Kölner Fans auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart
Leon KrausPolizei stoppt 700 Kölner Fans auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart
Rund 700 Anhänger des 1. FC Köln wurden auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart von der Polizei gestoppt. Der Vorfall ereignete sich am Samstag, den 14. Februar, kurz nach 10:30 Uhr an einer Raststätte bei Siegburg. Die Behörden griffen ein, nachdem es Meldungen über größere Menschenansammlungen und die Sorge vor möglichen Ausschreitungen gegeben hatte.
Die Fans waren bereits am frühen Morgen in südlicher Richtung auf der Autobahn 3 mit mehreren Bussen und Pkw unterwegs gewesen. Augenzeugen berichteten von einer beträchtlichen Anzahl von Unterstützern an der Raststätte, von denen einige ihr Gesicht verdeckt hatten. Die Polizei schätzte die Zahl auf weniger als 1.000 Personen in fünf bis sechs Bussen, während Fangruppen behaupteten, fast 2.000 Ultras seien beteiligt gewesen. Der Verein selbst bestätigte 700 Anhänger in zwölf Bussen.
Die Beamten verhinderten, dass die Gruppe ihre Fahrt fortsetzte, und begründeten dies mit der Befürchtung möglicher Straftaten. Statt nach Stuttgart zu gelangen, wurden die Fans unter Begleitung von Bereitschaftspolizisten zurück in Richtung Köln geleitet. Der Verein hatte zuvor von Zugreisen abgeraten, da die Rückfahrtmöglichkeiten ungünstig gewesen wären, und stattdessen den Transport mit Bussen organisiert.
Durch die Maßnahme wurde verhindert, dass die Anhänger das Spiel in Stuttgart besuchen konnten. Alle begleiteten Fans kehrten ohne weitere Zwischenfälle in den Kölner Raum zurück. Die Behörden sicherten den Ablauf mit sichtbarer Präsenz, um die Ordnung zu wahren.
