Raser fliegt mit 161 km/h durch 80er-Baustelle auf der A43
Raser mit 161 km/h in 80er-Zone auf der A43 bei Münster geblitzt
In den frühen Morgenstunden des Sonntag, 15. März, wurde ein Autofahrer auf der A43 in Richtung Wuppertal mit einer Geschwindigkeit von 161 km/h in einer 80er-Zone kontrolliert – mehr als das Doppelte der erlaubten Höchstgeschwindigkeit. Der Vorfall ereignete sich in einer Baustelle, die von einer mobilen Radarfalle überwacht wurde. Die Polizei bestätigte, dass das Fahrzeug ein Kennzeichen aus Ennepetal führte.
Die Geschwindigkeitsüberschreitung wurde um 1:28 Uhr registriert. Bei derart extremen Verstößen drohen seit Jahren drastische Strafen. Nach den üblichen Richtlinien muss der Fahrer mit einem Bußgeld von 700 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen. Angesichts der Schwere des Vergehens könnte das Bußgeld jedoch verdoppelt werden. Die Münsteraner Polizei geht seit 2024 konsequent gegen rücksichtslose Raser vor und verhängt in Extremfällen Strafen von bis zu 2.500 Euro sowie den Entzug der Fahrerlaubnis.
Allein im März 2025 wurden in derselben Region über 150 Fahrer mit mehr als 200 km/h geblitzt. Viele von ihnen mussten mit harten Konsequenzen rechnen, darunter der Verlust des Führerscheins und Punkte in der Verkehrssünderkartei.
Der betroffene Fahrer muss sich nun einem gerichtlichen Verfahren stellen, in dem über das endgültige Strafmaß entschieden wird. Bei einer Verurteilung drohen ihm deutlich höhere Geldbußen als üblich sowie ein mehrmonatiges Fahrverbot. Der Fall reiht sich in eine Serie strenger Ahndungen von Raserei auf diesem Autobahnabschnitt ein.






