Reizgas-Attacke in Meerbusch: 20-Jähriger bei Handy-Verkauf beraubt und verfolgte Täter
Leon KrausReizgas-Attacke in Meerbusch: 20-Jähriger bei Handy-Verkauf beraubt und verfolgte Täter
Raubüberfall in Meerbusch: 20-Jähriger mit Reizgas attackiert und beraubt
Am Montagabend, dem 24. Februar, gegen 21:20 Uhr, kam es in Meerbusch zu einem Raubüberfall. Ein 20-jähriger Ortsansässiger wurde im Stadtteil Lank-Latum in der Straße Im Schieb bei einem vereinbarten Verkauf mit Reizgas angegriffen und um sein Handy beraubt.
Das Opfer hatte das Telefon über eine Online-Handelsplattform zum Verkauf angeboten. Zwei Täter trafen sich mit ihm, besprühten ihn mit dem Reizstoff und flüchteten mit dem Gerät. Als seine Mutter und Schwester am Tatort eintrafen, wurden auch sie von dem Sprühnebel erfasst.
Noch am selben Abend kam es zu einer weiteren Auseinandersetzung: Der 20-Jährige und fünf Bekannte stellten einen der mutmaßlichen Räuber an der Bushaltestelle Haus Meer in Büderich zur Rede. Dabei brach ein Handgemenge zwischen den Gruppen aus. Bei beiden Vorfällen wurden keine schweren Verletzungen gemeldet.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun in dem Fall. Gesucht wird ein zweiter Tatverdächtiger, der als 17-jähriger Jugendlicher arabischer Herkunftsoptik beschrieben wird. Er trug zum Zeitpunkt der Tat hellblaue Jeans, eine schwarze Parajumpers-Jacke und einen Ziegenbart. Beide Seiten haben gegenseitig Strafanzeige erstattet – einmal wegen schwerer Körperverletzung, einmal wegen schweren Raubes.
Die Behörden fahnden weiterhin nach dem zweiten Beteiligten des ursprünglichen Überfalls. Die Ermittlungen dauern an, und von beiden Seiten liegen Anzeigen vor. Schwerwiegende Verletzungen gab es in keinem der Konflikte.
