Rekord-Staus auf deutschen Autobahnen: 2023 um 30 Prozent mehr Stillstand als 2022
Marie KrügerRekord-Staus auf deutschen Autobahnen: 2023 um 30 Prozent mehr Stillstand als 2022
Staus auf deutschen Autobahnen nahmen 2023 stark zu
Im Jahr 2023 häufen sich die Staus auf deutschen Autobahnen im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Die gesamten Verspätungen summierten sich auf 427.000 Stunden – ein Anstieg von fast 30 Prozent gegenüber 2022. Dennoch blieben die Stauzeiten unter den Werten von vor der Pandemie im Jahr 2019.
Am stärksten betroffen war die A3, die unter den Hauptverkehrsadern die häufigsten Staus verzeichnete. Der längste Stau bildete sich auf der A61 bei Mönchengladbach und erstreckte sich über 56 Kilometer.
Die höchsten Stauzeiten wurden in den Sommermonaten Juli, August und September gemessen, wobei jeder dieser Monate etwa 43.500 Stunden Verspätung aufwies. Besonders der August 2023 war stauanfälliger als derselbe Monat im Jahr 2019. Nordrhein-Westfalen hatte mit fast 34 Prozent den größten Anteil an den Staus.
Mittwoch und Donnerstag waren die stauintensivsten Wochentage. Die Einführung des Deutschland-Tickets im Jahr 2023 brachte keine Entlastung in den morgendlichen oder nachmittäglichen Stoßzeiten.
Der deutliche Anstieg der Staus unterstreicht die wachsende Belastung der deutschen Autobahnen. Besonders die Straßen in Nordrhein-Westfalen waren von den Verkehrsproblemen betroffen. Trotz des Anstiegs haben die Stauzeiten jedoch noch nicht wieder das Niveau von vor der Pandemie erreicht.
