Remscheid erklärt der Tuning-Szene den Kampf mit Verweilverbot und Bußgeldern
Lara MeyerRemscheid erklärt der Tuning-Szene den Kampf mit Verweilverbot und Bußgeldern
Remscheid geht mit neuen Maßnahmen gegen die Tuning- und Poser-Szene vor – nach gescheitertem Versuch vor drei Jahren
Die Stadt plant nun, ein "Verweilverbot" auf öffentlichen Parkplätzen einzuführen, um nächtliche Rüstörungen durch große Treffen von getunten Fahrzeugen einzudämmen. Besonders betroffen ist der Stadtteil Lennep, wo sich bis zu 40 Autos auf Parkplätzen versammeln und Anwohner mit Lärm und Unruhe belästigen. Stadträtin Barbara Reul-Nocke kündigte weitere Schritte an, darunter Bodenschwellen und "Schlafpolizisten" auf Straßen, die bei Posern besonders beliebt sind.
Auch private Parkplatzbetreiber wurden in die Gespräche einbezogen. Sie erhalten einen direkten Polizeikontakt, um bei Bedarf eigene Hausverbote durchzusetzen. Ein offizieller Antrag für die neue Regelung wird am Donnerstag im Stadtrat beraten.
Falls beschlossen, sind solche Treffen künftig verboten – bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 1.000 Euro. Der aktuelle Vorstoß folgt einem abgelehnten Antrag aus dem Jahr 2021. Bei Zustimmung des Rates treten verschärfte Kontrollen und Strafen in Kraft. Anwohner und Behörden hoffen, dass die Maßnahmen für ruhigere Nächte in den betroffenen Gebieten sorgen.






