Rheinmetall sichert 118-Millionen-Deal für Puma-Simulatoren der Bundeswehr
Leon KrausRheinmetall sichert 118-Millionen-Deal für Puma-Simulatoren der Bundeswehr
Rüstungsunternehmen Rheinmetall sichert Großauftrag der Bundeswehr
Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat einen bedeutenden Auftrag der Bundeswehr an Land gezogen. Der Deal umfasst neun Ausbildungssysteme für den Schützenpanzer Puma im Wert von rund 118,5 Millionen Euro. Unterdessen ist der Aktienkurs des Unternehmens deutlich gestiegen – Anleger beobachten gespannt, wie es weitergeht.
Im Rahmen der Bestellung wird Rheinmetall moderne Simulatoren für die Ausbildung mit dem Puma-Schützenpanzer liefern. Die Auslieferungen sollen Mitte 2027 beginnen; Rheinmetall fungiert dabei als Unterauftragnehmer der PSM GmbH. Details zum Projektverantwortlichen bei der Rheinmetall Electronics GmbH wurden bisher nicht bekannt gegeben.
An der Börse verzeichnete die Rheinmetall-Aktie in den vergangenen fünf Handelstagen einen Anstieg von knapp 19 Prozent. Zum Xetra-Schluss notierte das Papier bei 1.900 Euro. Nun stellt sich für Investoren die Frage, ob der Aufwärtstrend anhält oder eine Korrektur bevorsteht.
Unabhängig davon gab das Unternehmen bekannt, ein Projekt zur Weiterentwicklung von Elektrodentechnologie für die alkalische Elektrolyse erfolgreich abgeschlossen zu haben. Damit festigt Rheinmetall seine Expansion über klassische Rüstungsaufträge hinaus.
Der Bundeswehr-Auftrag erweitert das wachsende Portfolio des Konzerns im Bereich militärischer Ausbildungstechnologie. Mit den für 2027 geplanten Lieferungen bleibt Rheinmetall weiter unter der Federführung der PSM GmbH tätig. Gleichzeitig unterstreichen der jüngste Kursanstieg und die Fortschritte in der Elektrolyse-Technik eine Phase des raschen Wandels für das Unternehmen.
