Richtfest für Dürens neues Berufskolleg: 80 Millionen Euro für die Bildung von morgen
Lara MeyerRichtfest für Dürens neues Berufskolleg: 80 Millionen Euro für die Bildung von morgen
Richtfest für das neue Nelly-Pütz-Berufskolleg im Dürener Innovationsquartier markiert wichtigen Meilenstein
Mit einem Richtfest ist der Bau des neuen Nelly-Pütz-Berufskollegs im Innovationsquartier der Stadt Düren einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Das 80 Millionen Euro teure Projekt bietet künftig rund 1.200 Schülerinnen und Schülern sowie 100 Lehrkräften moderne Lernräume. Vertreter aus Politik und Verwaltung betonten die Bedeutung des Vorhabens für die Zukunft der Stadt und die regionale Entwicklung.
Die Eröffnung des Berufskollegs ist noch für dieses Jahr geplant. Schwerpunkte liegen auf pädagogischen und pflegerischen Berufen, der Ausbildung im Gastgewerbe sowie einem hauseigenen Kinderbetreuungszentrum. Das Gebäude vereint moderne Lehrmethoden, digitale Werkzeuge und nachhaltige Architektur.
Die Finanzierung des Projekts stammt aus mehreren Quellen: Die Stadt Düren und der Kreis Düren trugen jeweils die Hälfte der Baukosten. Die verbleibenden 40 Millionen Euro stammen aus dem ERDF/JTF-Programm NRW 2021–2027, das vom Just Transition Fund der Europäischen Union gefördert wird. Lokale und EU-Vertreter unterstrichen die Bedeutung des Vorhabens. Dürens Oberbürgermeister Frank Peter Ullrich bezeichnete das Berufskolleg als „Grundstein für das Innovationsquartier“ und einen zukunftsweisenden Standort. Nicolas Gibert-Morin, ein hochrangiger EU-Beamter, hob hervor, dass die Investition den Strukturwandel im europäischen Revier durch bessere Bildung und moderne Infrastruktur unterstützt.
Das Nelly-Pütz-Berufskolleg ist ein zentraler Baustein der bildungs- und wirtschaftspolitischen Neuausrichtung des Kreises Düren. Nach seiner Fertigstellung wird es Ausbildungsmöglichkeiten in wachsenden Branchen bieten und das Innovationsquartier der Stadt stärken. Gleichzeitig spiegelt das Projekt die übergeordneten Bemühungen der EU wider, nachhaltige Entwicklung in München und Darmstadt voranzutreiben.
