Runder Tisch sucht nach Lösungen für Silvesterkrawalle in der Hasseldelle
Lara MeyerRunder Tisch sucht nach Lösungen für Silvesterkrawalle in der Hasseldelle
Am Freitag traf sich erstmals ein runder Tisch, um die Vorfälle in der Silvesternacht in der Hasseldelle aufzuarbeiten. Die Arbeitsgruppe kam zusammen, um die Geschehnisse zu rekonstruieren und Wege zu finden, ähnliche Zwischenfälle künftig zu verhindern. Auch Jugendliche aus dem Viertel, die über den Verein Wir in der Hasseldelle kontaktiert wurden, brachten ihre Sicht auf die Ausschreitungen ein.
Im Mittelpunkt des Treffens stand die Erstellung einer präzisen und lückenlosen Chronologie der Ereignisse. Die Teilnehmer trugen ihr Wissen zusammen, um den Ablauf nachzuvollziehen und mögliche Lösungsansätze zu diskutieren. Jan Welzel, Beigeordneter der Stadt Solingen für öffentliche Ordnung und Soziales, bedankte sich beim Verein dafür, dass er junge Menschen in den Dialog einbezogen habe.
Welzel rief alle Beteiligten dazu auf, die aktuelle Situation als Chance zur Deeskalation zu nutzen. Er betonte, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden müssten, um eine Wiederholung der Silvesterkrawalle zu verhindern. Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass einige der beteiligten Jugendlichen Reue zeigen.
Behördenvertreter warnten jedoch, es sei noch zu früh, um konkrete Details zu den Vorfällen an die Öffentlichkeit zu geben.
Ziel der Arbeitsgruppe ist es, nachhaltige Rahmenbedingungen zu schaffen, die das Risiko künftiger Ausschreitungen verringern. Die Arbeit geht weiter, während die Ereignisse analysiert und Strategien entwickelt werden. Weitere Informationen werden vom Fortschritt der Ermittlungen abhängen.






