08 March 2026, 20:07

Sabotage am VAR-Monitor: Münster-Spiel gegen Hertha BSC eskaliert durch Fan-Aktion

Eine große Menschenmenge sitzt in einem Stadion und schaut ein Fußballspiel, mit einer Bühne auf der rechten Seite, Fahnen, Stangen und einem Bildschirm im Hintergrund, unter einem sichtbaren Himmel, im Allianz Stadion in München, Deutschland.

Sabotage am VAR-Monitor: Münster-Spiel gegen Hertha BSC eskaliert durch Fan-Aktion

Zweitliga-Spiel zwischen Münster und Hertha BSC nach Sabotage am VAR-Monitor unterbrochen

Ein Spiel der 2. Bundesliga zwischen Münster und Hertha BSC wurde gestört, als zwei vermummte Fans den VAR-Monitor am Spielfeldrand sabotierten. Der Vorfall ereignete sich während der Partie im Münsterstadion, wo 15.080 Zuschauer anwesend waren. Der Verein verurteilte die Aktion später scharf und kündigte Konsequenzen für die Verantwortlichen an.

Die Zwischenfälle begannen am 25. Spieltag der Saison 2023/24. Zwei maskierte Fans zogen den Stecker des VAR-Monitors neben dem Platz, wodurch die Stromversorgung unterbrochen wurde. Schiedsrichter Felix Bickel musste sich daraufhin mit dem VAR-Team in Köln in Verbindung setzen, um eine Elfmeter-Entscheidung zugunsten von Hertha BSC zu überprüfen.

Schon vor dem Vorfall hatten Anhänger von Münster ihre Ablehnung gegenüber dem Videobeweis gezeigt. Im Block war ein Transparent mit der Aufschrift "VAR abstellen" zu sehen.

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Nach dem Spiel veröffentlichte der SC Münster eine Stellungnahme. Der Verein bezeichnete die Tat als inakzeptabel und gelobte, die Beteiligten zu identifizieren. Zudem wurden umgehend Maßnahmen ergriffen, um ähnliche Vorfälle in zukünftigen Spielen zu verhindern.

Der VAR-Monitor konnte wieder in Betrieb genommen werden, und der Elfmeter blieb nach der Überprüfung bestehen. Münsters Reaktion umfasste verschärfte Sicherheitsvorkehrungen rund um die Technik am Spielfeldrand. Der Verein arbeitet nun mit den Behörden zusammen, um die Störer zur Verantwortung zu ziehen.

Quelle